Eintracht Frankfurt wird sich aller Voraussicht nach zumindest im Sommer nach einem neuen Cheftrainer umsehen. Die Hessen befinden sich derzeit nicht gerade in einer sehr aussichtsreichen Position.
Europa wird verspielt, intern rumort es und fußballerische Fortschritte unter Albert Riera, dem aktuellen Coach, der im Laufe der Saison für Dino Toppmöller installiert wurde, hat es nicht gegeben. Stattdessen ist der Status quo der, dass einige Spieler sogar Kritik geäußert haben.
Ritsu Doan, Jonathan Burkardt, auch Can Uzun: Alle sollen schon mit Riera aneinander geraten sein. Der Coach der Hessen hat es bisher nicht geschafft, den Verein auf Kurs zu bringen. Auch Markus Krösche hat das natürlich registriert, im Sommer bahnt sich mehr als nur eine tiefgreifende Analyse an.
Matthäus versteht Trainerwechsel nicht
Geht es nach Lothar Matthäus, dann war der Trainerwechsel in Frankfurt keine gute Idee. „Wir alle haben uns in den vergangenen Jahren in den Fußball verliebt, den Eintracht Frankfurt gezeigt hat, in der Bundesliga und in Europa. Doch momentan ist die Mannschaft verunsichert. Ich glaube, dass der Trainerwechsel von Dino Toppmöller zu Albert Riera nichts gebracht hat“, so der Rekordnationalspieler in seiner Sky-Kolumne.

Und weiter: „Neues System, neue Positionen für einzelne Spieler, all das hat die Mannschaft nicht sicherer gemacht, im Gegenteil. Ritsu Doan, der in Frankfurt und vorher in Freiburg jahrelang auf Rechtsaußen gewirbelt hat, spielt auf einmal im Mittelfeld. Es kann Diskussionen zwischen Trainer und Spielern geben, es darf aber nichts nach außen dringen, wie zuletzt im Fall Jonathan Burkardt. Der Trainer ist nicht an die Öffentlichkeit gegangen, also muss es einen Maulwurf geben.“
Für Matthäus war die Anstellung ein Missverständnis, die Situation erinnert an die von Sandro Wagner zu Beginn der Saison in Augsburg. Und deswegen ist der Ausweg die Trennung.

