Mönchengladbach | Max Eberl äußert sich zu Rose und der Trainersuche

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News | Borussia Mönchengladbach durchschreitet zurzeit ein tiefes Tal. Seitdem Trainer Marco Rose seinen Wechsel zu Borussia Dortmund ankündigte, hagelte es Niederlagen, was für ungewohnte Missstimmung im Verein sorgt. Am gestrigen Abend bezog Max Eberl Stellung zu den Problemen.

Eberl hält an Rose fest: „Ich wüsste nicht, was dazu führen sollte, dass er nicht bis zum 30.Juni bei uns ist.“

Borussia Mönchengladbach gewann zuletzt im Januar ein Bundesligaspiel. Die Fohlen bezwangen Borussia Dortmund mit 4:2 und befanden sich auf erneutem Champions-League-Kurs. Danach kamen jedoch nur noch zwei kümmerliche Zähler aus sieben Partien hinzu. Vor rund einem Monat gab Trainer Marco Rose (44) seinen Abgang nach Dortmund bekannt, was für große Unruhe im gesamten Verein sorgt und sich letztendlich auf die Ergebnisse auswirkte. Ein kaum übersehbarer Fakt – auch für Sportdirektor Max Eberl (47), der gestern im ZDF-Sportstudio (via Kicker) erklärte:„Er (Rose) ist relativ schnell eine Person geworden, die nicht mehr erwünscht war. Ich kann die Fans verstehen, weil Marco am Anfang von einem Weg und einer Entwicklung gesprochen hat.“

Trotz der Krise und dem damit drohenden Verpassen der internationalen Wettbewerbe bekannte sich Eberl zu Rose: „Ich wüsste nicht, was dazu führen sollten, dass er nicht bis zum 30.Juni bei uns ist.“ Aktuell sei er bereits mit der Nachfolgersuche beschäftigt. „Ich habe sehr, sehr viele und gute Gespräche geführt. Ich bin auf einem guten Weg. Mit dem Fokus sind wir schon auf der Zielgeraden – wir haben eine klare Vorstellung“, berichtete der seit rund einem Jahrzehnt äußerst erfolgreich arbeitende Sportdirektor. Namen möglicher Kandidaten möchte er allerdings nicht kommentieren. Er wolle in Ruhe seinen Job im Hintergrund machen, das habe bislang immer sehr, sehr gut funktioniert.

Ausstiegsklausel auch für neuen Trainer möglich

Zu den unter der Woche aufkommenden Spekulationen über eine Verpflichtung von Oliver Glasner (46/derzeit beim VfL Wolfsburg unter Vertrag) meinte er: „Nein, wir haben bis jetzt keinen Kontakt gehabt.“ Glasner besitzt eine Ausstiegsklausel in der Autostadt, die auch Rose in Mönchengladbach zog und damit zum Reizthema unter den Borussen-Fans wurde. Ob Eberl sie auch dem neuen Trainer gestatten würde, konnte er noch nicht sagen: „Ich kann das heute nicht pauschal ausschließen. Wenn man eben einen Trainer findet, von dem man zu 100 Prozent überzeugt ist, der einen ein, zwei oder drei Jahre weiterbringt – ein Jahr ist vielleicht ein bisschen zu kurz, dann muss ich diese Entscheidung fällen.“

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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