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90PLUS » „Naiv“ und „dumm“: Völler verrät pikante Details zum Adeyemi-Strafbefehl
Bundesliga

„Naiv“ und „dumm“: Völler verrät pikante Details zum Adeyemi-Strafbefehl

Manuel Behlert
18.11.25, 09:48
Manuel Behlert
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Karim Adeyemi
Foto: Getty Images

Karim Adeyemi schrieb in dieser Länderspielphase Schlagzeilen. Allerdings keine positiven. Denn der Spieler hatte einen Strafbefehl mit einer Geldbuße in Höhe von 450.000 Euro akzeptiert.

Es ging dabei um illegalen Waffenbesitz, konkret um einen Schlagring und einen Taser, also einen Elektroschocker. Das kam in den vergangenen Tagen heraus. Die 60 Tagessätze á 7500 Euro richten sich nach seinem Gehalt. Der Strafbefehl wurde laut Staatsanwaltschaft am 30. Oktober rechtskräftig.

Interessant: Adeyemi selbst informierte die Verantwortlichen des DFB nicht. Das bestätigte Rudi Völler nach dem 6:0 gegen die Slowakei im Interview mit dem ZDF.

Völler spricht über Adeyemi-Vorfall

„Ja, wir wussten es natürlich nicht. Am Tag nach dem Spiel in Luxemburg hat mich Lars Ricken angerufen und hat mir das erzählt. Der wusste auch nicht alles. Dann haben Julian Nagelsmann und ich uns Karim geschnappt. Wir wollten seine Version hören. Das hat er uns dann auch versucht, einigermaßen zu erklären“, so Völler vielsagend.

Wirklich ins Detail ging Völler zwar nicht, aber trotzdem hatte er deutliche Worte für Adeyemi parat: „Aber wir haben trotzdem das Gefühl, dass der Junge sich in der absolut top aufbaut. Wir leben auch ein bisschen in einer Zeit der Empörungskultur hier bei uns in Deutschland, das habe ich ja schon bei Toni Rüdiger gemerkt. Jeder hat dann immer schnell was zu meckern – ohne das jetzt schönreden zu wollen. Das ist nicht in Ordnung. Das habe ich ihm auch immer gesagt. Das ist naiv oder dumm, egal, wie man es dann nennt.“

Rudi Völler
Foto: IMAGO

Angesprochen darauf, warum Adeyemi nicht früher etwas sagte, antwortete Völler: „Weil er natürlich gehofft hat, dass es keiner mitbekommt. Das ist ja logisch.“ Abschließend gab es aber noch einmal Rückendeckung „Wir wollten jetzt auch hinter dem Jungen stehen. Das haben wir gemacht. Das ist trotzdem kritisch, klar. Aber wir wollen ihn natürlich auch nicht verdammen. In dem Alter haben wir auch viele Fehler gemacht, natürlich nicht immer solche.“

THEMENKarim AdeyemiRudi Völler
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