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90PLUS » „Gespräche waren sehr weit“: Darum sagte Rangnick den Bayern ab
BundesligaChampions LeagueNationalelf

„Gespräche waren sehr weit“: Darum sagte Rangnick den Bayern ab

Gardijan Wenger
16.02.25, 16:19
Gardijan Wenger
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Ralf Rangnick
Foto: Getty Images

Um ein Haar wäre Ralf Rangnick im Sommer 2024 beim FC Bayern gelandet. Für viele überraschend sagte der 65-Jährige dem Rekordmeister ab. Der Bild erklärte Rangnick jetzt, wieso er sich damals gegen die Bayern entschieden hatte.

Rangnick zu Bayern-Offerte 2024: „Gab viele Gründe, die dafür gesprochen hätten“

Es war eine der Storys des Fußballjahres 2024. Nachdem die Bayern Ende Februar bekannt gaben, sich zum Saisonende von Thomas Tuchel zu trennen, begann eine monatelange, teils absurd anmaßende Trainersuche. Unter den vielen Namen, die in dieser Zeit durch die Medien kursierten, war Ralf Rangnick der heißeste Kandidat. Die Gespräche mit dem 65-jährigen Trainer der österreichischen Nationalmannschaft waren weit fortgeschritten. Jetzt verriet Rangnick in einem Gespräch auf Bild.de, wieso er den Bayern am Ende absagte.

„Ich habe immer gesagt, ich entscheide mich endgültig am 1. Mai. Mir ist in der Nacht davor klar geworden, dass diese Entscheidung für Bayern bedeuten würde, mindestens die nächsten zweieinhalb bis drei Monate bis zur EURO beides zu machen. Da wäre ich entweder dem Einen oder dem Anderen nicht gerecht geworden.“ Während der Vorbereitungen auf die EM mit Österreich gleichzeitig die neue Saison des FC Bayern zu planen, kam für Rangnick demnach nicht in Frage.

Alle News und Infos rund um die Bundesliga gibt’s bei 90PLUS.

Die Absage Rangnicks kam für die Bayern-Bosse sehr überraschend, zeigten sie sich zuvor doch sehr selbstbewusst, in Kürze einen Nachfolger für Tuchel präsentieren zu können. Und für Rangnick gab es durchaus viele Gründe, die für ein Engagement in München gesprochen hätten: „Ich habe in der Vergangenheit schon mit drei oder vier Mitarbeitern gearbeitet und hatte auch schon mit vier Spielern zu tun. Das hast du normalerweise bei einem internationalen Spitzenklub nicht.“

Nachdem die Bayern zwischenzeitlich sogar mit einer weiteren Zusammenarbeit mit dem gefeuerten Thomas Tuchel geliebäugelt hatten, wurde Ende Mai 2024 Vincent Kompany als neuer Coach vorgestellt. Kompany holte in seinen bislang 22 Bundesliga-Partien einen überragenden Schnitt von 2,5 Punkten pro Spiel. Die Bayern führen die Tabelle nach dem gestrigen 0:0 in Leverkusen weiterhin mit acht Punkten an. Ralf Rangnick startete mit Österreich als Geheimfavorit in die EM 2024, schied jedoch nach einem 1:2 im Achtelfinale gegen die Türkei aus und muss sich Ende März in den Playoffs der Nations League gegen Serbien behaupten.

(Photo by Christian Bruna/Getty Images)

THEMENFC BayernRalf Rangnick
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