Immer mehr deutet darauf hin, dass sich ein Wechsel von Said El Mala zum FC Brentford in die Premier League auf der Zielgeraden befindet. Die üppige Ablösesumme könnte der 1. FC Köln direkt wieder in Neuverpflichtungen investieren, um den Kader für die kommenden Jahren stabil aufzubauen. Dabei steht der Aufbau eines Grundgerüsts im Vordergrund.
Laut Informationen der Sport Bild ist Brentford bereit, den finanziellen Anforderungen des Effzehs in Sachen El-Mala-Ablösesumme entgegenzukommen. Die Engländer korrigieren demnach ihr Angebot auf 45 Millionen als Sofort-Summe, auf die zusätzlich leicht zu erreichende geringe Boni und eine Weiterverkaufsklausel von 15% kommen.
Ein Geschäft, das bei diesen Konditionen möglicherweise jederzeit grünes Licht von Köln-Sportchef Thomas Kessler bekommen könnte. Der ist in Zusammenarbeit mit Trainer René Wagner und Kaderplaner Tim Steidten dafür verantwortlich, den Qualitätsverlust aufzufangen und hochwertigen Ersatz in die Domstadt zu holen.
El Mala bringt Geldsegen, investiert Köln 60 Millionen für Neuzugänge?
Natürlich wird das Geld auf mehrere Positionen aufgeteilt. Köln sucht neben einem El-Mala-Ersatz auf dem offensiven Flügel einen neuen Abwehrchef, dazu stehen auch ein Spielmacher und Torjäger auf dem Einkaufszettel. Möglicherweise befinden sich dafür sogar bis zu 60 Millionen im Budget. Denn auch Jakub Kaminski könnte den Effzeh noch verlassen. Der Offensivmann besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro und hat sich durch eine starke Bundesliga-Saison ins Schaufenster gestellt.

Der große Vorteil für Köln: Der Verein ist finanziell gesund und muss die (voraussichtlichen) Transfer-Einnahmen nicht zur Schuldentilgung oder Ähnliches einsetzen. Machen die Verantwortlichen in diesem Sommer also einen guten Job, kann in Köln ein Grundgerüst gebaut werden, dass den Effzeh für die kommenden Jahre in der Bundesliga absichern würde.
Auf dem Platz, bzw. an der Seitenlinie soll dann Wagner die Theorie in die Praxis überleiten. Der 37-Jährige wurde vom Interims- zum Cheftrainer befördert und will nun endgültig seine Fußball-DNA in der Domstadt installieren: ,,Ich möchte versuchen, den Fußball zu entwickeln, den ich mir vorstelle. Wir wollen vor allem zu Hause ein aktives Bild zeigen, damit jeder im Stadion spürt, dass wir voll dabei sind, Spiele gewinnen zu wollen. Wir wollen nach vorn spielen, attackieren und Mannschaften unter Druck setzen. Es soll Spaß machen, uns zuzuschauen.“

