Insgesamt konnte man dem BVB lange Zeit eine mindestens sehr solide Saison attestieren. Doch in den letzten Spielen hat sich der Eindruck ein wenig gewandelt. Mit der quasi sicheren Qualifikation für die Champions League vor wenigen Spielen kehrte der Schlendrian zurück.
Drei Spiele wurden seitdem verloren – gegen Hoffenheim, Leverkusen und jetzt auch in Mönchengladbach. Die BVB-Verantwortlichen haben sich diese Spiel sehr genau angesehen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass vor allem die Spieler dafür verantwortlich sind.
Einige Lustlos-Profis wie Karim Adeyemi oder Serhou Guirassy stehen auf der Liste der Spieler, die im Sommer den Verein verlassen könnten. Der Umbruch soll mit dem aktuellen Trainer geschehen. Kovac ist in Dortmund der größte Hoffnungsträger für die Zukunft. Die langfristige Zusammenarbeit wollen die Bosse nach BILD-Informationen jetzt auch auf dem Papier fixieren.
Kovac-Gespräche im Sommer angesetzt
Dem Bericht zufolge soll es im Sommer Gespräche mit Kovac geben. Nach der Saison wird man sich genauer zusammensetzen und versuchen, einen neuen Vertrag aufzusetzen. Aktuell ist der Trainer bis zum Sommer 2027 an die Dortmunder gebunden, ihm will man nun signalisieren, dass man voll und ganz auf ihn vertraut.

In der Vergangenheit war der BVB bei Kovac immer einem klaren Muster gefolgt, das auch jetzt fortgesetzt werden soll: Dortmund will es grundsätzlich vermeiden, mit einem auslaufenden Trainer-Vertrag in eine neue Saison zu gehen – auch, um den eigenen Spielern kein Alibi zu liefern.
Wenn frühzeitig Klarheit herrscht, dann kann auch bei der Kaderplanung der nächste Schritt unternommen werden. Kaua Prates, ein junger Innenverteidiger, wurde schon geholt. Zudem sollen Spieler wie Samuele Inacio oder Luca Reggiani gefördert werden. Und das unter Kovac.

