Der FC Liverpool hat am Sonntag schon wieder verloren. Diesmal mussten sich die Reds dem Erzrivalen, also Manchester United, geschlagen geben. Mit 2:3 verlor die Elf von Trainer Arne Slot bei United.
Manchester United hat dadurch jetzt die Qualifikation für die Königsklasse fix. Und bei Liverpool stellt man sich einige Fragen, unter anderem die nach der Zukunft von Arne Slot.
Jamie Carragher, der ehemalige Weltklasse-Verteidiger von Liverpool, hat nun im Rahmen der Niederlage der Reds bei Manchester United erklärt, dass er alles andere als zufrieden ist mit der Art und Weise, wie sich die Reds derzeit präsentieren.
Carragher macht sich Sorgen um Liverpool
Liverpool unterlag am „Super Sunday“ Manchester United mit 2:3, womit Slots Mannschaft weiterhin auf dem vierten Platz steht und noch einiges zu tun hat, um sich für die Champions League zu qualifizieren. Auch Slot muss noch einiges tun, um die Fans davon zu überzeugen, dass er der richtige Mann ist, um die Mannschaft in der nächsten Saison zu führen. Momentan sieht es aber so aus als könnte er das Vertrauen der Verantwortlichen erhalten.
Der ehemalige Liverpool-Verteidiger Carragher kann sich nur schwer vorstellen, wie Slot die Situation in den Griff bekommen soll. Er sagte: „Mache ich mir Sorgen darüber, wohin sich Liverpool entwickelt? Ja, das tue ich.“

Und weiter: „Ich denke, es wird wirklich interessant sein, wen Liverpool im Sommer verpflichtet und welches Profil die Spieler haben werden. Sich nur auf gute Spieler zu konzentrieren, hat nicht funktioniert, das ist ihnen um die Ohren geflogen. Es fehlt an körperlicher Präsenz. Wir befinden uns jetzt in einer Situation, in der wir uns die Teams ansehen, die auf der Suche nach einem Trainer sind: Real Madrid, Manchester United und Chelsea.“
Das sorgt für ihn dafür, dass er der Meinung ist, eine Veränderung wäre dann nur zum Saisonende sinnvoll. „Diese drei Vereine, die wir gerade erwähnt haben, haben ihre Trainer mitten in der Saison entlassen. Am Ende landeten sie bei [Álvaro] Arbeloa, der noch nie trainiert hatte, [Michael] Carrick, der zuvor bei Middlesbrough war, und dem jungen [Liam] Rosenior, für den das ein zu großer Sprung war“, so Carragher weiter.

