Union | Präsident Zingler bestätigt: Europa-Heimspiele im Olympiastadion

union olympiastadion
UEFA CL/EL

News | Der 1. FC Union Berlin wird das Play-off-Heimspiel zur Europa Conference League im Berliner Olympiastadion – der Heimstätte von Stadtrivale Hertha BSC – austragen. Das bestätigte nun Vereinspräsident Dirk Zingler.

Umzug ins Olympiastadion: Union kann UEFA-Anforderungen nicht erfüllen

Mit dem erreichten siebten Platz war der 1. FC Union Berlin einer der größten Überraschungen der vergangenen Bundesliga-Saison. Die „Eisernen“ haben sich mit dieser Spielzeit die Playoff-Runde für die UEFA Conference League erspielt. Wie Vereinspräsident nun in einem Brief an die Mitglieder bestätigte, wird Union Berlin die Heimspiele in diesem Wettbewerb jedoch nicht im eigenen Stadion bestreiten dürfen. Stattdessen müssen die Köpenicker dafür in das Berliner Olympiastadion – Spielstätte von Stadtrivale Hertha BSC – umziehen. Der Grund: Unions „Alte Försterei“ kann die Anforderungen der UEFA für die Play-offs zur Europa Conference League nicht erfüllen.

Mehr News und Storys rund um den internationalen Fußball 

Derzeit verfügt Unions Stadion über 22.000 Plätze – lediglich 3.617 davon sind Sitzplätze. Stehplätze sind gar nicht erst zugelassen. Für die Play-offs hätte Union jedoch 4.500 Sitzplätze vorweisen müssen – in der Gruppenphase sogar 8.000. „Wir werden also noch etwas Geduld brauchen, bis wir den dritten Bauabschnitt in unserem Stadion fertiggestellt haben, beziehungsweise die Regeln der Verbände mehr Stehplätze im Stadion zulassen“, so Vereinspräsident Dirk Zingler (56). „Bis dahin werden wir unsere internationalen Spiele im städtischen Olympiastadion austragen. Sollten aus pandemischen Gründen keine oder nur wenige Zuschauer zugelassen werden, bestreiten wir diese Spiele im Stadion An der Alten Försterei.“

Union Berlin hat bereits 2017 beschlossen, die Alte Försterei auf 37.000 Plätze auszubauen – dieses Vorhaben ist seitdem jedoch immer wieder ins Stocken geraten. Man hofft nun, im Sommer 2022 das Baurecht zu erhalten.

Foto: IMAGO

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ähnliche Artikel

Hannover 96 | Kind über Trainerjob: „Ist auch immer eine Drecksarbeit“

Hannover 96 | Kind über Trainerjob: „Ist auch immer eine Drecksarbeit“

2. Dezember 2021

News | Hannover 96 trennte sich zu Wochenbeginn von Coach Jan Zimmermann. Die Nachfolgersuche befindet sich trotz Komplikation fast auf der Zielgeraden. Hannover 96: Funkel lehnt Trainerposten ab Mit 0:4 ging Hannover 96 am vergangenen Samstag beim Karlsruher SC unter. Der damit verbundene Fall auf den Relegationsplatz gipfelte in der Entlassung des erst im Sommer verpflichteten […]

Schalke arbeitet an Ouwejan-Verbleib

Schalke arbeitet an Ouwejan-Verbleib

2. Dezember 2021

News | Thomas Ouwejan überzeugte beim FC Schalke 04 mit konstant guten Leistungen, sodass er auf Dauer an den Klub gebunden werden soll. Bei Aufstieg: Schalke mit Kaufpflicht für Ouwejan Thomas Ouwejan (25) etablierte sich auf Schalke schnell als Leistungsträger. Neben zwei Toren stehen für den Linksverteidiger bereits sechs Vorlagen zu Buche, von denen oftmals […]

Gladbach | Tendenz bei Herrmann eindeutig

Gladbach | Tendenz bei Herrmann eindeutig

2. Dezember 2021

News | Der Stellenwert von Patrick Herrmann ist bei Borussia Mönchengladbach wieder gestiegen, weshalb sein Verbleib quasi gesichert scheint. Gladbach: Herrmann-Vertragsverlängerung eine Frage der Zeit Patrick Herrmann (30) kam in Reihen von Borussia Mönchengladbach in den vergangenen Spielzeiten unter Trainer Marco Rose (45) selten zum Zug. Inzwischen leitet Adi Hütter (51) die Geschicke, wovon der langjährige Fohle profitierte. […]


'' + self.location.search