VfB Stuttgart: Mislintat äußert sich zu neuem Geschäftsführer Wehrle

Sven Mislintat, Sportdirektor des VfB Stuttgart
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News | Sven Mislintat hat sich zum bevorstehenden Abschied von Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart und zu dessen Nachfolger Alexander Wehrle geäußert, der vom 1. FC Köln kommt.

VfB Stuttgart: Mislintat hatte „hervorragende Gespräche“ mit Alexander Wehrle

Ende März verlässt Thomas Hitzlsperger (39) den VfB Stuttgart. Wie der kicker berichtet, hat sich Sportdirektor Sven Mislintat (49) zum Abschied von Hitzlsperger, zum Nachfolger Alexander Wehrle (47) und zur langfristigen Struktur der Stuttgarter Führungsebene geäußert. Zum Verhältnis zu Thomas Hitzlsperger sagte Mislintat: „Ich habe mit Thomas sehr eng und sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet, was ich sehr genossen habe. Er wird ein Freund fürs Leben bleiben.“

Der Stuttgarter Sportdirektor fügte an: „Es wird sehr schwer Thomas zu ersetzen. Aber wir haben den besten Ersatz, den man bekommen kann“, und leitet damit zum neuen Geschäftsführer Alexander Wehrle über, der vom 1. FC Köln kommt: „Der Aufsichtsrat hat die bestmögliche Wahl getroffen: Alex hat in einem ähnlichen Umfeld gearbeitet, kommt aus der Ecke, war schon beim VfB und weiß genau, was so ein Klub bedeutet. Das ist ganz wichtig. Er hat beim FC Köln ganz viele ähnliche Aufgaben, die uns bevorstehen, schon mit Bravour erledigt.“

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Damit schlägt er versöhnliche Töne an, nachdem er in der Vergangenheit die Klubführung kritisierte, als sich die Suche nach einem Nachfolger für Hitzlsperger in die Länge gezogen hatte. Er selbst habe „hervorragende Gespräche“ mit Wehrle geführt, gab Mislintat an. Hitzlsperger war zuletzt als Vorstandsvorsitzender und Sportvorstand tätig. Das gilt zunächst auch für Wehrle: „Was das im sportlichen Bereich bedeutet, werden wir sehen. Alex nimmt erstmal die Ressorts von Thomas ein, inklusive den Sportvorstand. Alles andere ist unwichtig“, so der 49-Jährige.

Zur zukünftigen Ausrichtung ergänzte Mislintat: „Ich freue mich Sportdirektor zu sein. Und sollte ich als Sportvorstand gebraucht werden, dann diskutiert man das vernünftig. Wenn es inhaltlich passt, sehen wir weiter. Das ist aber in der aktuellen Situation nicht wichtig. Selbst in der langfristigen Zusammenarbeitet kann es jede Konstellation geben: Alex in der Doppelfunktion. Oder ein zusätzlicher Sportvorstand und ich als Sportdirektor – das geht auch.“

(Photo by Matthias Hangst/Getty Images)

Gero Lange

Fußballbegeistert seit der Heim-WM 2006. Großer Fan von Spektakelfußball mit vielen schönen Toren, am liebsten aus der Distanz. Seit 2020 bei 90PLUS

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