Am Dienstagabend schied der FC Liverpool nach einem 0:2 zuhause gegen PSG aus der Champions League aus. Schon das Hinspiel verloren die Reds mit diesem Ergebnis. Florian Wirtz blieb erneut recht blass.
Es ist keine Saison, an die sich der Topstar gerne und lange erinnern wollen wird. Mit vielen Vorschusslorbeeren kam er nach Liverpool, doch viel passiert ist bisher nicht. Klar, es gab gute Momente, aber angesichts der hohen Ablöse von mehr als 100 Millionen Euro waren das zu wenige.
Wirtz spielt solide, hat immer mal wieder Ideen, hat auch schon Tore erzielt, aber im Endeffekt ist es bei ihm wie bei anderen Neuzugängen der Reds: Die Dinge funktionieren einfach nicht wie geplant.
Carragher-Kritik an Wirtz
Deswegen hagelte es zuletzt auch wieder Kritik am Spieler. Auch bei der 0:2-Pleite gegen PSG war er nicht der Dominator, nicht herausragend. Das nagt an ihm selbst, aber das sorgt auch dafür, dass sich Experten melden. So auch Jamie Carragher. Er urteilte nach dem Spiel: „Bislang hat er nicht abgeliefert. Wohlwollend könnte man ihn als ordentlich und schnörkellos beschreiben. Aber am Ende fehlt ihm der Punch.“

Zwischen den Strafräumen sei Wirtz „hübsch“ anzuschauen, und ein „hervorragender Fußballer, aber das kann man für sein Preisschild auch erwarten.“ Kurzum: Laut Carragher muss der deutsche Nationalspieler noch eine Schippe drauflegen. Interessant ist auch, dass er von Spielern wie Vitinha und Joao Neves dominiert wurde, so der ehemalige englische Verteidiger.
Dann folgte der härteste Satz: „Wenn man bedenkt, was Liverpool ausgegeben hat, dann haben sie im Grunde nichts dafür bekommen.“ Auch Matthias Sammer teilte schon rund um die Übertragung bei Amazon Prime Video mit, dass Wirtz‘ Formschwankungen ein Spiegelbild dessen seien, was man bei Liverpool in der gesamten Saison sehen würde.

