Immer wieder wird versucht, Mittel und Wege zu finden, um die Ausbildung von jungen Spielern zu fördern. Manche Ideen sind besser ,manche weniger gut.
Die FIFA erwägt nun einen Vorschlag, der alle Vereine dazu verpflichten würde, zu jeder Zeit mindestens einen aus der eigenen Jugend stammenden Spieler der Altersklassen U20 oder U21 auf dem Spielfeld zu haben. Das berichtet The Athletic.
Ein Konsultationsprozess mit allen relevanten Interessengruppen zu dieser vorgeschlagenen Verpflichtung wurde vom Rat einstimmig gebilligt, teilte der Weltfußballverband in einer Erklärung mit. Die konkrete Idee soll im nächsten Jahr dem FIFA-Rat vorgelegt werden.
Genaue Umsetzung noch unklar
Wie die Umsetzung am Ende genau aussehen könnte, ist noch nicht klar. Denn: Es kann natürlich aufgrund von Verletzungen bestimmter Spieler immer zu einer gewissen Diskrepanz kommen. Außerdem: Teams mit einer kleinen Jugendakademie hätten strukturelle Nachteile. Und überhaupt: Wann gilt ein Spieler dann als Local Player?

Es sollen aber auf jeden Fall positive Gespräche zwischen allen sechs Konföderationspräsidenten über eine Änderung dieser Regelung zur Förderung der Spielerentwicklung stattgefunden haben. Es wäre auf jeden Fall ein weiterer Punkt, der interessant ist. Nach den aktuellen Regeln der Premier League darf ein Verein in seinem maximal 25 Spieler umfassenden Kader „nicht mehr als 17“ Spieler haben, die nicht aus der eigenen Jugend stammen, sodass bis zu acht Plätze für Spieler verfügbar sind, die diese Kriterien erfüllen.
Vielleicht wird in den kommenden Wochen herauskommen, wie es genau aussehen könnte, wenn diese Regel ab einer der nächsten Saisons umgesetzt wird.

