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90PLUS » Höhere Prämien: Verbände rechnen trotzdem mit Verlust bei der WM
WM 2026

Höhere Prämien: Verbände rechnen trotzdem mit Verlust bei der WM

Manuel Behlert
02.05.26, 19:42
Manuel Behlert
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Die WM 2026 steht vor der Tür und sorgt auf mehreren Ebenen für Diskussionen, die auch sehr zahlreich ausfallen und anhalten. Vor allem die Finanzen sind ein Thema. Sowohl für die Fans als auch für die Verbände. 

Eine Reihe führender europäischer Länder rechnet trotz der Erhöhung des Preis- und Teilnahmegeldes durch die FIFA um 112 Millionen Dollar in dieser Woche weiterhin mit Verlusten bei der Weltmeisterschaft.

Auch der Hauptveranstalter, US Soccer, rechnet offenbar mit einem operativen Verlust bei dem Turnier, obwohl dieser durch einen prognostizierten Gewinn von 100 Millionen Dollar aus einer Vereinbarung zur Umsatzbeteiligung aus dem Ticketverkauf mit der FIFA mehr als ausgeglichen wird, von der auch die beiden anderen Mitveranstalter, Kanada und Mexiko, profitieren werden.

Die anderen großen nationalen Verbände werden diesen Vorteil nicht haben, und Quellen haben dem Guardian berichtet, dass ihre Kosten in diesem Sommer die Zahlungen der FIFA immer noch übersteigen werden.

UEFA war bei Prämienerhöhung ausschlaggebend

Die UEFA hatte sich an vorderster Front für eine Aufstockung der Mittel eingesetzt, woraufhin der FIFA-Rat bestätigte, dass er das Budget um 15 % auf 871 Millionen Dollar erhöhen werde.

Allen 48 teilnehmenden Ländern werden mindestens 12,5 Millionen Dollar garantiert, gegenüber zuvor 10,5 Millionen Dollar, doch das Preisgeld pro Spielrunde wurde nicht erhöht, und die verbleibenden zusätzlichen Mittel gehen an die Mannschaften in Form von zusätzlichen Zuschüssen für Delegationskosten und erhöhten Ticketkontingenten. Das sorgt jetzt wieder für Kritik.

Die FIFA hat eine Klage des palästinensischen Fußballverbands geprüft und entschieden, dessen israelisches Pendant nicht zu bestrafen. Hintergrund ist der aktuell eskalierende Nahost-Konflikt.
Foto: Getty Images

Die FIFA entschied sich dafür, die erhöhten Auszahlungen gleichmäßig aufzuteilen, anstatt sie an die Leistung zu koppeln, während die führenden europäischen Nationen eine Änderung des Verteilungssystems gewünscht hatten, um es leistungsorientierter zu gestalten.

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