Am heutigen Sonntag spielten der FC St. Pauli und Mainz 05 in der Bundesliga gegeneinander. Beide Mannschaften wollten dieses Spiel am Millerntor natürlich für sich entscheiden.
Die Hausherren gingen dabei in das Spiel und wollten wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln und vor allem Wolfsburg unter Druck setzen. Die Stimmung am Millerntor war schon vor Anpfiff hervorragend, das Team erfuhr eine große Unterstützung.
St. Pauli macht zu viele Fehler
Und St. Pauli begann auch durchaus schwungvoll, erarbeitete sich die ersten beiden Möglichkeiten jeweils nach einem Eckball. Quasi jeder Zweikampf im Mittelfeld ging an die Kiezkicker. Das hielt allerdings nur fünf Minuten, denn einmal gewannen die Mainzer den Ball in persona Kaishu Sano. Dann ging es schnell, Philipp Tietz wurde in Szene gesetzt und schloss eiskalt ab – 0:1. Das Gegentor hinterließ Spuren, St. Pauli wirkte mitunter nervös und schaffte es nicht, in der folgenden Phase konsequent zu verteidigen.
Nadiem Amiri hatte eine gute Chance, die zum Eckball abgewehrt wurde und die Offensive von St. Pauli hatte nahezu permanent große Probleme, sich Torchancen herauszuspielen. Auch nach einer knappen halben Stunde hatte es Mainz wieder zu einfach und konnte bei einer Mehrfachchance, unter anderem durch Amiri, gleich mehrere Abschlüsse abgeben. Es war ein Spiel wie geschaffen für die Gäste, die immer wieder Nadelstiche setzten. Mainz erarbeitete sich dabei einige ruhende Bälle.

Nach 40 Minuten erhöhte Mainz dann auf 2:0. Nach einem langen Ball hatten die Mainzer viel zu viel Platz, spielten es aber auch sehr gut zu Ende. Am Ende schoss Philipp Mwene aus kurzer Distanz ein. Vor der Pause hätte es unter Umständen auch ganz bitter für die Hausherren werden können. Das 0:2 war dann aber der Stand zur Pause.
St. Pauli macht es am Ende spannend
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte Mainz einen besseren Start, hatte prompt eine gute Chance durch Amiri. Die Mainzer verstanden es auch danach recht gut, dem Spiel den Stecker zu ziehen, ließen nicht so viel zu. St. Pauli kam nicht in eine Druckphase und wenn eine Mannschaft gefährlicher war, dann waren es die Gäste.
Ein Tietz-Kopfball flog per Bogenlampe in Richtung der langen Ecke und klatschte an den Pfosten, einmal waren die 05er zu verspielt vor dem gegnerischen Tor. Und so wurde die Zeit für St. Pauli immer weniger. Aber: In der Schlussphase, nachdem das Spiel lange recht eintönig vor sich eintrudelte, traf St. Pauli dann doch! Abdoulie Ceesay drückte den Ball am Ende über die Linie. Und jetzt wurde es spannend! Mwene hatte die Chance auf das 1:3, Fujita einen Schuss, der auch das 2:2 hätte nach sich ziehen können. Am Ende reichten die späten Bemühungen aber nicht, St. Pauli verlor dieses Spiel.

