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90PLUS » WM in Katar: Slogan auf dänischer Trainingskleidung von der FIFA abgelehnt
Fußball News

WM in Katar: Slogan auf dänischer Trainingskleidung von der FIFA abgelehnt

Steven Busch
10.11.22, 21:11
Steven Busch
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(Photo by MADS CLAUS RASMUSSEN/Ritzau Scanpix/AFP via Getty Images)

News | Die FIFA hat eine Protestaktion des dänischen Fußballverbands DBU verboten. In diesem Kontext wird darauf verwiesen, dass politische Botschaften nicht auf der Kleidung präsentiert werden dürfen. Nichtsdestotrotz möchten die Skandinavier weiterhin auf Missstände hinsichtlich der Menschenrechte in Katar aufmerksam machen.

FIFA – Politische Botschaften dürfen nicht auf Trikots präsentiert werden

Der dänische Fußballverband DBU nimmt eine Vorreiterstellung im Bestreben nach öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen hinsichtlich der Weltmeisterschaft in Katar ein. Nun sollte mit einer weiteren Kampagne Aufmerksamkeit im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen erzeugt werden. Zu diesem Zweck wurde der Slogan „Menschenrechte für alle“ auf den Trainingsshirt auserkoren. Daraus wird nach Angaben des Verbandsdirektors Jakob Jensen jedoch nichts. Im Interview mit der Zeitung DR erklärte er:

„Wir haben heute eine Nachricht von der Fifa erhalten, dass das Trainingsshirt, in dem die Spieler trainieren sollten, mit der Aufschrift „Human Rights For All“ auf dem Bauch, aus technischen Gründen abgelehnt wurde, was wir sehr bedauern“

[sc name=“dugout_aktuelles_video“ ][/sc]

Allerdings wollte der 48-jährige diese Absage nicht unkommentiert lassen:

„Wir sind der Meinung, dass die Botschaft „Menschenrechte für alle“ universell ist und keine politische Forderung, sondern etwas, das alle Menschen unterstützen können“

Beim DBU will man sich von der kritischen Haltung bezüglich der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar trotzdem keinen Zentimeter distanzieren. Weiterhin ist, wie unter anderem auch beim DFB-Team, eine einheitliche Kapitänsbinde mit dem Schriftzug One Love geplant. Die FIFA verhält sich in diesem Kontext bislang bedeckt.

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(Photo by MADS CLAUS RASMUSSEN/Ritzau Scanpix/AFP via Getty Images)

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