Zehn Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft wächst in Frankreich die Sorge um William Saliba. Der Innenverteidiger von Arsenal soll sich im Champions-League-Finale gegen Paris Saint Germain mit einer Verletzung durch die komplette Verlängerung geschleppt haben. Nun steht plötzlich sogar seine WM-Teilnahme auf der Kippe.
In der Defensive von Didier Deschamps gilt Saliba als gesetzt. Gemeinsam mit Dayot Upamecano sollte der Arsenal-Star das Innenverteidiger-Duo bei „Les Bleus“ bilden. Sollte Saliba tatsächlich mehrere Wochen ausfallen, müsste Deschamps kurz vor Turnierbeginn seine Abwehrzentrale umbauen.
Saliba-Verletzung bereitet Frankreich Sorgen
Wie Foot Mercato berichtet, ging der 25-Jährige bereits mit einer kleineren Blessur ins Endspiel von Budapest, dass der Arsenal FC im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain verlor. Im Laufe der 120 Minuten soll sich diese Verletzung allerdings verschlimmert haben. Um welche Art von Problem es sich genau handelt, ist bislang noch nicht bekannt. Klar scheint aber: Der Gesundheitszustand des Arsenal-Verteidigers sorgt beim französischen Verband für erhebliche Unruhe.
Die Ausgangslage ist auch wegen des engen Zeitplans ungünstig. Frankreich bestreitet bereits am Donnerstag ein Testspiel gegen die Elfenbeinküste, ehe am 16. Juni das erste WM-Spiel gegen Senegal ansteht. Viel Zeit bleibt also nicht, um Saliba rechtzeitig fit zu bekommen.
Für Frankreich wäre ein Ausfall des Abwehrchefs ein herber Schlag. Gerade in den großen Spielen galt Saliba zuletzt als einer der verlässlichsten Defensivspieler im Kader und war auch bei der so starken Gunners-Defensive der absolute Abwehrchef. Immerhin stehen mit Lucas Hernandez, Ibrahima Konate oder Maxence Lacroix sehr starke Alternativen parat.

