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90PLUS » Neue Extra-Wechsel-Regel bei Gehirnerschütterungen schon ab März?
Fußball News

Neue Extra-Wechsel-Regel bei Gehirnerschütterungen schon ab März?

Marc Schwitzky
02.11.22, 13:44
Marc Schwitzky
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(Photo by GUENTER SCHIFFMANN/AFP via Getty Images)

News | Die Auswechslung von Spielern mit Gehirnerschütterungen im Fußball wird wahrscheinlich schon im März nächsten Jahres dauerhaft eingeführt.

Gehirnerschütterungen: Ifab arbeitet mit Grüne-Karten-Regelung

Der Umgang mit Gehirnerschütterungen im Fußball könnte schon im März des kommenden Jahres eine wichtige Änderung erfahren. Das berichtet The Times. Das International Football Association Board (Ifab) wird die Ergebnisse einer aktuell noch laufenden Studie Anfang nächsten Jahres überprüfen und entscheiden, ob das Protokoll, das seit 2019 in 270 Wettbewerben weltweit, darunter auch in der Premier League, erprobt wurde, dauerhaft eingeführt wird.

Das bedeutet, dass es bereits im März, wenn in den USA die neue MLS-Saison beginnt, Teil der Spielregeln werden könnte. Derzeit haben die Mannschaften zwei grüne Karten, die sie ausspielen können, um einen Spieler mit Verdacht auf Gehirnerschütterung auszuwechseln. Das Ifab, das im März seine Jahreshauptversammlung abhalten wird, hat mit Unterstützung der Fifa die Studie über die Auswechslung von Spielern mit Gehirnerschütterung geleitet und wird sie voraussichtlich als dauerhafte Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheit der Spieler empfehlen.

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Studie zeigt: In jedem 50. Spiel kommt es zu einer Gehirnerschütterung

„Zum Schutz der Spieler und nach dem zweijährigen Versuch erwartet der Fußball, dass wir den Wettbewerben die Möglichkeit geben, auf Wunsch einen zusätzlichen Auswechselspieler mit Gehirnerschütterung einzusetzen“, sagte Lukas Brud, der Sekretär des Ifab. „Es gibt genügend Beweise und eine klare Richtung, dass etwas für das Spiel zur Verfügung gestellt werden sollte.“

Im Rahmen der Studie hat das Ifab festgestellt, dass es in jedem 50. Spiel zu einer Gehirnerschütterung kommt. „Gehirnerschütterungen kommen im Fußball sehr selten vor, im Gegensatz zu Rugby, American Football oder Eishockey“, so Brud weiter. „Aber eine Gehirnerschütterung ist eine ernste Erkrankung und ein ernstes Gesundheitsrisiko, und wir nehmen sie sehr ernst.“

(Photo by GUENTER SCHIFFMANN/AFP via Getty Images)

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