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90PLUS » Moukoko: „Wenn wir verlieren, sind wir die Schwarzen“
Fußball News

Moukoko: „Wenn wir verlieren, sind wir die Schwarzen“

David Schöngarth
23.06.23, 11:20
David Schöngarth
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Youssouffa Moukoko fordert Konsequenzen nach rassistischen Beleidigungen im Netz.
MAGDEBURG, GERMANY - SEPTEMBER 23: Youssoufa Moukoko of Germany during the International Friendly between Germany U21 and France U21 at MDCC Arena on September 23, 2022 in Magdeburg, Germany. (Photo by Karina Hessland-Wissel/ Getty Images)

News | Der EM-Auftakt der deutschen U21-Nationalmannschaft wurde von Rassismus-Vorfällen in den sozialen Medien überschattet. Youssoufa Moukoko fand nach dem Spiel deutliche Worte.

Moukoko mit deutlichen Worten nach rassistischen Beleidigungen

„Wenn wir verlieren, sind wir die Schwarzen“ – der deutsche U21-Nationalspieler Youssoufa Moukoko (18) hat nach dem enttäuschenden Auftakt der U21-Nationalmannschaft bei der EM in Rumänien und Georgien deutliche Worte gegenüber Rassismus-Vorfällen in den sozialen Medien gefunden. Im Rahmen der Partie wurde unter anderem Moukoko online rassistisch beleidigt. In der dritten Minute der Partie hatte Moukoko einen Elfmeter geschossen. In der Schlussphase scheiterte auch sein Mitspieler Jessic Ngankam vom Punkt. Auch er erhielt rassistische Beleidigungen. „Solche Dinge gehören einfach nicht in den Fußball, wir verschießen nicht extra. Wenn du solche Nachrichten bekommst, ist das ekelhaft.“, so Moukoko nach der Partie.

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Nach der Partie gab es viel Solidarität mit den Spielern. Trainer Antonio Di Salvo stellte sich vor seine Schützlinge, der DFB verurteilte die Vorfälle aufs schärfste und Vereine wie Borussia Dortmund oder Hertha BSC solidarisierten sich mit ihren Spielern. „Das ist ein Unding, eine Farce“, so Di Salvo. „Die Borussen-Familie steht hinter Dir, Youssoufa!“, schrieb der BVB auf Twitter.

Mit Blick auf rassistische Beleidigungen im Netz fordert Moukoko stärkere Konsequenzen: „Langsam reicht es. Langsam ist die Zeit, dass man auch mal ein Zeichen dagegen setzt.“ Ein Rückzug aus den sozialen Medien kommt für ihn nicht in Frage. „Das wäre der ganz falsche Weg. Gegen diese Menschen muss man kämpfen, egal wie.“

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Sportlich war der Abend für die deutsche U21-Nationalmannschaft enttäuschend. Gegen den Underdog Israel kam die DFB-Auswahl nicht über ein Unentschieden hinaus und steht nun vor dem nächsten Gruppenspiel am Sonntag gegen Tschechien bereits unter Druck.

(Photo by Karina Hessland-Wissel/ Getty Images)

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