Barcelona präsentiert Geschäftszahlen für Saison 2020/21 – Fast 500 Millionen Euro Verlust!

Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, im Camp Nou.
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News | Der FC Barcelona stellte sein Bilanzrechnung der abgelaufenen Spielzeit vor. Sie fielen wohl noch desaströser aus, als es viele Beobachter erwartet hatten.

Corona spielt nur eine Nebenrolle: Barcelona vermeldet dickes Minus

Der FC Barcelona befindet sich in einer finanziell schwierigen Situation. Wie kompliziert die Lage ist, verdeutlichten die am Mittwochnachmittag vom Verein veröffentlichen Geschäftszahlen. Denn während der Umsatz um 26 Prozent von 855 Millionen Euro auf 631 Millionen Euro fiel, stiegen die Ausgaben um weitere 19 Prozent auf 1,136 Milliarden Euro an. Somit entstand für die Saison 2020/21 ein Verlust von saftigen 481 Millionen Euro.

 

 

Der Klub hatte einst für das abgeschlossene Spieljahr mit einem Umsatz von 828 Millionen Euro sowie einem kleinen Gewinn von einer Millionen Euro geplant. Die Corona-Pandemie machte der Rechnung zwar früh einen Strich durch die Rechnung, stellte aber längst nicht den Hauptgrund für die katastrophalen Zahlen dar.

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Die Katalanen selbst betonten nämlich, dass die Pandemie nur 92 Millionen der Verluste ausmache. „Ohne die Auswirkungen von COVID-19 hätte das Ergebnis der Saison 2020/21 -390 Millionen Euro betragen“, hieß es in der Mitteilung. Die aufgrund des Aufkommens von Corona ins Geschäftsjahr 2020/21 verlegte Endphase der Saison 2019/20 sei Barcelona sogar noch entgegengekommen.

Die Netto-Verschuldung beträgt inzwischen bereits 680 Millionen Euro. Nur logisch erscheint vor diesem Hintergrund die im Sommer vollzogene Trennung von Lionel Messi (34) und weiteren Großverdienern. Doch nicht nur finanziell hat die Blaugrana derzeit einen schweren Stand, auch sportlich läuft es unrund. Als Tabellenneunter verabschiedet sie sich in die Länderspielpause.

(Photo by David Ramos/Getty Images)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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