FC Barcelona erwägt Dembélé-Verkauf – Juventus bringt sich in Stellung

Serie A

News | Der FC Barcelona und Ousmane Dembélé konnten sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Juventus zeigt Interesse.

Erfolglose Gespräche zwischen Dembélé und Barcelona

Die spanische Sport will erfahren haben, dass sich der FC Barcelona und Ousmane Dembélé (23) nicht auf einen neuen Vertrag haben einigen können. Die Katalanen seien demnach durchaus daran interessiert den Flügelspieler langfristig zu halten, aber die Gespräche sollen ins Leere gelaufen sein. Das Angebot der Katalanen wurde vor zwei Wochen abgegeben, aber scheint den 23-Jährigen nicht beeindruckt zu haben.

 

Dembélés Vertrag läuft 2022 aus und da Barcelona nicht daran interessiert ist, ihn freiwillig ziehen zu lassen, erwägen sie einen Verkauf in diesem Sommer. Für 50 bis 60 Millionen Euro wäre der Franzose zu haben. Angesichts der bis zu 145 Millionen Euro, die Barcelona an Borussia Dortmund überweisen müsste, wäre dies eine sehr niedrige Summe.

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Juventus will Dembélé 2022 ablösefrei holen

Es könnte noch schlimmer kommen: Gleichzeitig soll nach Sport-Informationen Juventus in Kontakt mit dem Umfeld von Dembélé stehen. Die Italiener wollen den Franzosen allerdings nicht im Sommer kaufen, sondern 2022 ablösefrei nach Turin locken. Auch die Italiener haben mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. So müssten sich die Bianconeri lediglich auf die Provision und das Gehalt konzentrieren. Schon hier dürfte ein Engagement nicht günstig werden.

 

Dembélé spielt derzeit seine konstanteste Saison im Trikot des FC Barcelona und gab zuletzt an, glücklich zu sein. „Ich fühle mich gut“, so der 23-Jährige, der deutlich weniger Verletzungsprobleme in dieser Saison hat.

Es ist nicht auszuschließen, dass von der Berater-Seite lediglich Gerüchte gestreut wurden, um Barcelona unter Druck zu setzen und ein besseres Angebot zu bekommen. Dembélé scheint erst in der aktuellen Spielzeit so richtig bei den Katalanen angekommen zu sein. Sie in diesem oder nächsten Sommer wieder zu verlassen, um einen Neustart zu wagen, ist auch aus Spielersicht riskant. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie konkret es wirklich zwischen Dembélé und Juve ist.

Photo by: Andrea Staccioli/Insidefoto/Imago

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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