FC Barcelona: Messi-Poker beeinflusst Kaderplanung – Wer muss alles gehen?

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News | Der FC Barcelona muss dringend die Kaderkosten senken. Die weitere Planung hängt vor allem von Lionel Messi ab. Es droht ein Ausverkauf.

FC Barcelona muss Kosten senken

Bleibt er oder wechselt er doch? Im letzten Sommer wollte Lionel Messi (34) unbedingt den FC Barcelona verlassen, durfte aber nicht. Nun läuft sein Vertrag aus, aber der Argentinier könnte ihn verlängern, wonach es derzeit auch aussieht. Noch wurde allerdings keine Entscheidung getroffen. Der 34-Jährige konzentriert sich derzeit auf die Copa America mit Argentinien.

 

 

Doch die Zeit drängt, wie The Athletic berichtet. Die Katalanen befinden sich in einer desaströsen Lage, was ihre Finanzen betrifft und der neue Präsident Joan Laporta muss zusammen mit den anderen Verantwortlichen knifflige Entscheidungen treffen. Denn wenn Messi seinen Vertrag verlängert, wären die Gehaltskosten der Katalanen nach wie vor viel zu hoch. Dazu kommen mit Sergio Agüero, Memphis Depay und Eric Garcia gleich drei Spieler ablösefrei zum FC Barcelona und werden dementsprechend höhere Gehälter als üblich beziehen, da die Ablösekosten wegfallen.

Laut The Athletic könnte eine Messi-Verlängerung weitreichende Folgen haben. So müssten die Katalanen überlegen, einige Stars zu verkaufen. Die einfachste Option sei Marc-André ter Stegen (29). Der Keeper bezieht ein hohes Gehalt und Barça dürfte angesichts seiner Qualitäten einen Abnehmer finden. Der Klub würde diesen Schritt allerdings nur dann in Betracht ziehen, wenn es anderweitig nicht klappen würde, die Kosten zu senken. Auch Antoine Griezmann (30), der das zweithöchste Gehalt bezieht, könnte ein Verkaufskandidat sein. Mit Messi und auch Depay können gleich zwei Spieler seine Lieblingsposition bespielen. Die drei Akteure könnten sich auf den Füßen stehen. Der Franzose will den Klub jedoch nicht verlassen.

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Klub in schwieriger Position

Phillippe Coutinho (29) ist ein hartnäckiger Fall, da er keinen Abnehmer findet. Schon seit mehreren Jahren versucht Barcelona den Brasilianer zu verkaufen, schafft es jedoch nicht. Der Bericht bringt einen ablösefreien Wechsel ins Spiel, sodass Barça zumindest sein Gehalt einsparen könnte. Ousmane Dembélé (24) ist ebenfalls eine schwierige Personalie, da dieser 2022 ablösefrei wechseln könnte. Dies will Barcelona verhindern, aber ein Verkauf wird aufgrund einer erneuten Muskelverletzung kompliziert und danach hat der Franzose alles selbst in der Hand. Juventus wurde mit ihm zuletzt in Verbindung gebracht.

Dazu kommen noch weitere Akteure, die vom Klub in Geld verwandelt werden könnten. Martin Braithwaite (30) hat das Interesse mehrere Premier-League-Klubs auf sich gezogen. Sergi Roberto (29) könnte den Klub ebenfalls verlassen. Samuel Umtiti (27) hat einen sehr lukrativen Vertrag und wird dementsprechend Schwierigkeiten haben, bei einem anderen Klub ähnlich zu verdienen. Miralem Pjanic (31) befindet sich in einer ähnlichen Situation. Für Junior Firpo (24) hat Barça im letzten Sommer keinen Abnehmer gefunden, jetzt startet der nächste Versuch. Riqui Puig (21) könnte verliehen werden und sollte Ilaix Moriba (18) keinen langfristigen Vertrag unterzeichnen, würde Barcelona ins Grübeln kommen, ihn doch vielleicht zu verkaufen, um keinen ablösefreien Abgang zu riskieren. Das Eigengewächs will sich jedoch durchsetzen, wie es scheint.

Auf die Verantwortlichen des FC Barcelona kommt viel Arbeit zu. Und noch ist nicht einmal entschieden, wie es mit Messi weitergeht.

Photo by: xDanielxGonzalezxAcunax/Imago

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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