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90PLUS » FIFA prüft Änderungen am internationalen Spielplan
Nationalelf

FIFA prüft Änderungen am internationalen Spielplan

Gero Lange
25.11.21, 19:22
Gero Lange
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Arsene Wenger bei den The Best FIFA Football Awards in Zürich
ZURICH, SWITZERLAND - DECEMBER 17: Arsene Wenger reacts while awarding The Best FIFA Women's Coach award to Sarina Wiegman during the The Best FIFA Football Awards on December 17, 2020 in Zurich, Switzerland. (Photo by Valeriano Di Domenico - Pool/Getty Images)

News | Die FIFA erwägt, ihren internationalen Spielkalender (IMC) anzupassen, wie ihr Direktor Entwicklung, Arsene Wenger nun mitteilte.

Wenger: FIFA muss Änderungen des IMC in Erwägung ziehen

Wie Sky Sports berichtet, überlegt die FIFA ihren internationalen Spielkalender (IMC) anzupassen. Auf einer Konferenz des Verbandes erklärte Arsene Wenger (72), der dafür zuständige Direktor Entwicklung, weshalb über eine Änderung nachgedacht wird.

Derzeit werden verschiedene mögliche Optionen geprüft, wie der IMC geändert werden könnte. Eine war es, die WM alle zwei Jahre auszurichten und dafür die Länderspiele während der Saison auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Landesverbände befürchten durch weniger internationale Qualifikationsspiele allerdings große finanzielle Auswirkungen: „Die Verbände haben gefordert, die ursprüngliche Anzahl der Spiele beizubehalten, weil sie die Qualifikationsspiele verkaufen und glauben, dass die Einnahmeverluste für sie zu groß sein werden“, so Wenger.

Der 72-Jährige fügte an: „Das Feedback, das wir bekommen haben, ist, dass ein einziges Oktober-Fenster als zu extrem angesehen wird.“ Für Nationen, die es nicht schaffen sich für die WM zu qualifizieren, könnte es so in Zukunft zu sehr wenigen Länderspielen kommen.

Diese Sorge wurde bei ihm hinterlegt, so Wenger: „Die kleineren Nationen sagten auch, wenn man die Anzahl der Qualifikationsspiele reduziert und wir uns nicht für die großen Turniere qualifizieren, haben wir weniger Möglichkeiten, an Wettbewerben teilzunehmen als mit dem derzeitigen Format.“

Aktuell wird deshalb nach einer Lösung gesucht, die möglichst vielen Wünschen der verschiedenen Verbände gerecht wird: „Wenn man bedenkt, dass die Verbände mehr Qualifikationsturniere fordern, als wir ursprünglich vorgeschlagen haben, könnten wir Option drei hinzufügen.“

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„Das bedeutet, dass im ursprünglichen Vorschlag, zum Beispiel in Option zwei, vier Spiele im Oktober und drei Spiele im März vorgesehen waren. Wir könnten sechs Spiele im Oktober und zwei Spiele im März sowie zwei Spiele in der Vorbereitung auf die Endrunde im Juni spielen“, erklärte Wenger.

Die Zeit drängt, denn der neue IMC sollt bei einem globalen FIFA-Gipfel am 20. Dezember vorgestellt werden.

(Photo by Valeriano Di Domenico – Pool/Getty Images)

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