Ralf Rangnick möchte mit seiner österreichischen Nationalmannschaft bei der anstehenden Weltmeisterschaft im Sommer ganz oben angreifen – und könnte dem ÖFB auch darüber hinaus erhalten bleiben.
Seit 2022 ist Ralf Rangnick nun bereits Trainer an der Seitenlinie der ÖFB-Auswahl. Mit einem Punkteschnitt von 1,95 in 44 Partien weist der deutsche Coach den besten aller österreichischen Nationaltrainer in der Verbandsgeschichte mit mehr als zehn Spielen auf.
Die Anstellung des 67-Jährigen stellte sich so schon nach wenigen Monaten als voller Erfolg dar. Zwar gab es durch das Ausscheiden im Achtelfinale bei der Europameisterschaft 2024 einen kleinen Dämpfer, umso motivierter dürfte das Rangnick-Team aber nun auf die anstehende WM in den USA. Kanada und Mexiko blicken. Es ist das erste Weltturnier für Österreich in diesem Jahrtausend, nachdem eine WM-Teilnahme mehr als 27 Jahre zurückliegt.
Vertragsverlängerung von Rangnick sei „vor der WM möglich“
Wie es nach dem Turnier in Nordamerika für den ehemaligen Bundesliga-Coach weitergeht, ist zu aktuellem Zeitpunkt noch unklar. Denn der Vertrag des 67-Jährigen läuft im Sommer aus. Der Verband wirbt aber intensiv um eine Vertragsverlängerung mit Rangnick. Dabei könnte dem einstigen Leipzig-Trainer ein Mega-Gehalt angeboten werden.
Bestenfalls soll eine Einigung schon vor der WM in knapp zwei Monaten erfolgen. ÖFB-Aufsichtsratschef sagte zuletzt vor Journalisten: „Wir werden schauen, ob es vor oder nach der WM möglich ist, aber ich denke, es ist vor der WM möglich.“ Demnach sei man mit dem Nationalcoach in „sehr positiven Gesprächen“.
Auch Sportdirektor Peter Schöttel lobte erst kürzlich einmal mehr die Arbeit von Rangnick beim ÖFB. „Der Teamchef ist spannend, die Spieler sind spannend und die Spiele sind spannend. Jeder traut uns etwas zu, wir selbst auch“, sagte er im Hinblick auf die WM.

Dort wird die österreichische Mannschaft in der Gruppe J am 16. Juni in San Francisco gegen Jordanien starten. Anschließend folgen noch Spiele gegen Argentinien und Algerien.

