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90PLUS » Nach WM-Quali: Dänemark weitet Kritik an Katar aus
Nationalelf

Nach WM-Quali: Dänemark weitet Kritik an Katar aus

Gero Lange
18.11.21, 13:31
Gero Lange
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Das Trikot der Nationalmannschaft von Daenemark bei der Euro 2020
(Photo by Naomi Baker/Getty Images)

News | Nach erfolgter Qualifikation für die WM 2022 in Katar will die Nationalmannschaft von Dänemark mit weiteren Aktionen Kritik am Gastgeber äußern.

Dänemark positioniert sich gegen Menschenrechtsverletzungen in Katar

Wie The Guardian berichtet, hat der dänische Fußballverband (DBU) angekündigt, nach der erfolgreichen Qualifikation für die Fußball-WM 2022 in Katar mit mehreren Aktionen verstärkt auf die dort geschehenen Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.

Geplant sind unter anderem kritische Botschaften auf der Trainingsbekleidung der Nationalmannschaft von Dänemark. Sponsoren haben sich dazu bereit erklärt, den Platz dafür zur Verfügung zu stellen. Außerdem sollen die Reisen nach Katar auf das Nötigste reduziert werden.

Damit sollen kommerzielle Aktivitäten und Veranstaltungen des WM-Gastgebers von Dänemark so wenig wie möglich unterstützt werden. In einer Erklärung der DBU erklärte ihr Vorstandsvorsitzender Jakob Jensen: „Die DBU steht der Fußballweltmeisterschaft in Katar seit langem sehr kritisch gegenüber.“

„Nun intensivieren wir unsere Bemühungen und den kritischen Dialog weiter, um die Tatsache zu nutzen, dass wir uns qualifiziert haben, für mehr Veränderung in dem Land zu arbeiten.“

„Wir machen seit langem auf die Herausforderungen aufmerksam, mit denen die FIFA und Katar konfrontiert sind, und wir werden dies auch weiterhin tun. Es ist ein sehr starkes Signal, wenn sich auch unsere Partner im Kampf für bessere Bedingungen in Katar engagieren.“

Mehr News und Stories rund um die Nationalmannschaften

Erst diese Woche hatte Amnesty International einen 48 Seiten langen Bericht veröffentlicht. Dort war die Rede von  Tausenden Wanderarbeitern, die ausgebeutet wurden und bei denen „Lohndiebstahl“ betrieben wurde, was Katars Regierung zurückwies, zeitgleich aber betonte, dass Arbeitssystem des Landes sei „noch nicht ausgereift“.

(Photo by Naomi Baker/Getty Images)

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