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90PLUS » Enzo-Abgang vorstellbar – Chelsea fordert Mega-Summe
Premier League

Enzo-Abgang vorstellbar – Chelsea fordert Mega-Summe

Cedric Greh
03.06.26, 21:39
Cedric Greh
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Enzo Fernandez
Foto: Getty Images

Gerüchte um einen Abgang von Enzo Fernández gibt es beim FC Chelsea schon länger. Das schwache Saisonfinish der Blues befeuert die Spekulationen zusätzlich. An der Stamford Bridge hat man sich jetzt allerdings zumindest intern auf ein Preisschild festgelegt. Interessierte Clubs müssten wohl 120 Millionen Pfund für den Argentinier auf den Tisch legen.

Laut Berichten von ESPN denkt der Starspieler und Kapitän mehr denn je darüber nach, ob seine sportliche Zukunft tatsächlich in London liegt. Chelsea schloss die Premier-League-Spielzeit auf dem zehnten Platz ab und verpasste damit das internationale Geschäft. Vor allem für die Aushängeschilder des Vereins ist das natürlich ein wichtiges Thema.

Fernández wurde bereits mit der argentinischen Nationalmannschaft Weltmeister, ist ein etablierter Name unter den besten Spielern der Welt und hat mit 25 Jahren die beste Zeit seiner Karriere noch vor sich. Mit Real Madrid, Manchester City und Paris Saint-Germain sind prominente Abnehmer im Gespräch. Chelsea muss Fernández einen klaren Plan aufzeigen, und eine Erklärung dafür finden, dass die abgelaufene Saison nur ein Ausrutscher war.

Kassiert Chelsea 120 Millionen Pfund für Fernández?

Der erste Schritt in diese Richtung wurde bereits gemacht. Vor wenigen Tagen verkündeten die Blues die Verpflichtung von Xabi Alonso als neuen Cheftrainer. Der Spanier erlebte zwar bei Real Madrid keine einfache Zeit und musste bereits nach sechs Monaten seinen Hut nehmen, führte im Jahr zuvor allerdings sensationell Bayer Leverkusen unter anderem zum deutschen Meistertitel. Die Hoffnung ist groß, dass sich unter Alonso wieder der Erfolg an der Stamford Bridge einstellt. Aber reicht das, um Fernández zu halten?

Enzo Fernandez, Chelsea
Foto: Getty Images

Für den Fall, dass der Argentinier wirklich weg will, steckt Chelsea in einer Zwickmühle. Besteht man auf einen Verbleib, riskiert man ungewolltes Drama abseits des Platzes und Unruhe innerhalb des Vereins und des Teams. Auf der anderen Seite kann das Preisschild für Fernández nicht signifikant gesenkt werden. Chelsea überwies im Jahr 2023 106 Millionen Pfund an Benfica Lissabon, die Blues wollen ihr Investment schützen und ein Verlustgeschäft vermeiden.

Eine spannende Situation, die wohl frühestens nach der WM einen Ausgang offenbaren wird. Es könnte sich durchaus eine längere Saga daraus entwickeln. Ein Szenario, das Chelsea wohl gerne vermeiden würde.

THEMENEnzo FernandezFC Chelsea
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