FC Chelsea sucht nach Sportdirektor: Gespräche mit Christoph Freund „weit fortgeschritten“

News

News | Christoph Freund von RB Salzburg gilt als neuer Favorit auf den Posten als Sportdirektor beim FC Chelsea. Der Österreicher wurde Ende 2021 mit einem Wechsel zu Leipzig in Verbindung gebracht.

Christoph Freund: „Mein Vertrag geht bis 2023 aktuell“

Der FC Chelsea sucht nach einem neuen Sportdirektor. Klubbesitzer Todd Boehly (48) bekleidet diesen Posten vorübergehend, will den Verein aber nach der Entlassung von Thomas Tuchel (49) und der anschließenden Verpflichtung von Graham Potter (47) weiter umbauen. Am Montag haben wir bereits über erste Gespräche zwischen dem Klub und Luis Campos (58) berichtet. Dieser ist an keinen anderen Verein fest gebunden, jedoch als freiberuflicher Berater bei Paris Saint-Germain und Celta Vigo tätig. Vor allem bei Paris agiert er als Quasi-Sportdirektor. Einem Wechsel nach London könnte dies im Weg stehen. Weitere Name kursierten bereits. Mehr dazu gibt es hier.



Mehr Informationen zur Premier League

Wie „CBS Sports“ nun berichtet ist allerdings nicht mehr Campos, sondern Christoph Freund (45) der Favorit auf den Posten beim FC Chelsea. Der ehemalige Spieler ist seit 2006 bei RB Salzburg tätig. Zuerst war er Teammanager, dann Sportkoordinator, bevor er Ralf Rangnick zur Saison 2015/16 als Sportdirektor beerbte. Ende 2021 wurde Freud mit einem Wechsel zu RB Leipzig in Verbindung gebracht. Der Wechsel kam aber nicht zustande. Gegenüber „Sky“ sagte er im Oktober 2021: „Ich weiß nicht was in zwei oder drei Jahren ist. Mein Vertrag geht bis 2023. Verträge sind dazu da, dass man sie einhält meines Erachtens nach. Ich soll ja auch ein Vorbild sein. Ich habe auch nichts, was mich wegzieht. Mir wird überhaupt nicht langweilig. Mir taugt die inhaltliche Arbeit einfach so gut, dass ich jetzt nicht wüsste, wo ich sonst dieses Gesamtpaket haben würde. Ich fühle mich aktuell einfach wirklich wohl hier und wir haben echt noch viel vor hier.“ Wie Freund nun über das Interesse aus London denkt, lässt sich dem „CBS Sports“-Bericht nicht entnehmen. Die Gespräche seinen allerdings weit fortgeschritten.

Zudem sei Todd Boehly ein großer Fan des Fußballkosmos von Red Bull. Er schätze die Arbeit und die Philosophie der Vereine. Laut dem „Telegraph“ will Boehly bei Chelsea eine langfristige Kultur aufbauen, die seine Handschrift trägt.

(Photo by BARBARA GINDL/APA/AFP via Getty Images)

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ähnliche Artikel

Nie wieder für Wales – Joe Allen beendet Nationalmannschaftskarriere

Nie wieder für Wales – Joe Allen beendet Nationalmannschaftskarriere

7. Februar 2023

News | Joe Allen war ein wichtiger Bestandteil der goldenen Generation von Wales. Heute hat er das Ende seiner Nationalmannschaftskarriere verkündet. Joe Allen spielte bei drei großen Turnieren für Wales Die Nationalmannschaft von Wales hat in den vergangenen Jahren einen Höhenflug erlebt. Nun beendet mit Joe Allen (32) ein Spieler seine Karriere in der Nationalmannschaft, […]

Guardiola-Abgang wäre erst der Anfang: Das Untergangsszenario für Manchester City

Guardiola-Abgang wäre erst der Anfang: Das Untergangsszenario für Manchester City

7. Februar 2023

News | Die Premier League hat Manchester City wegen mehrfacher Verstöße gegen die Verbandssatzung angeklagt. Seither spekuliert die Fußballwelt, welche Szenarien dem Klub bei einer Verurteilung drohen. Droht Manchester City der Zwangsabstieg? Die Anklage gegen Manchester City vonseiten der Premier League am gestrigen Montag kam unerwartet, ist in der Gesamtbetrachtung aber wenig überraschend. 2020 wurde der […]

Manchester City | Ehemaliger Touré-Berater bestreitet Geheimzahlungen

Manchester City | Ehemaliger Touré-Berater bestreitet Geheimzahlungen

7. Februar 2023

News | Die laufenden Ermittlungen gegen Manchester City schlagen hohe Wellen. Der ehemalige Berater von Yaya Touré bestreitet jegliches Fehlverhalten. Manchester City unter Druck Am Montag hat die Premier League verkündet, dass man Manchester City wegen zahlreicher Regelverstöße anklagen wird, dem Klub könnten dabei heftige Strafen drohen. Die Skyblues selber streiten dabei allerdings jegliches Fehlverhalten […]