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90PLUS » „Final Whistle“: Genug VAR-Frust! Es muss etwas passieren
Premier League

„Final Whistle“: Genug VAR-Frust! Es muss etwas passieren

Chris McCarthy
20.03.24, 13:34
Chris McCarthy
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Spieler von Arsenal Newcastle warten auf die Entscheidung des VAR.
(Photo by OLI SCARFF/AFP via Getty Images)

Schon wieder wurde ein Spieltag in der Premier League vom VAR und dessen Entscheidungen überschattet. Das muss aufhören, findet Chris McCarthy in seiner Kolumne „Final Whistle“. 

VAR-Ärger überschattet Newcastle gegen Arsenal

Eigentlich sollte es in dieser Kolumne über die Hauptthemen der Premier League gehen. Die Galavorstellungen, die Außenseitersiege, die Top-Spieler – also die Protagonisten. Mittlerweile aber haben diese eine Pfeife im Mund oder sitzen im VAR-Keller.

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Es vergeht kaum eine Woche ohne Kontroverse. Auch an diesem Spieltag wurde ein Top-Spiel zweier Champions-League-Teilnehmer von fragwürdigen Entscheidungen überschattet: Newcastle gegen Arsenal. Im Anschluss wurde nicht über ein intensives 0:0 der spannenderen Sorte gesprochen, sondern über die Schiedsrichterentscheidungen. Alleine das 1:0 der Magpies wurde aus drei verschiedenen Gründen durch den VAR geprüft: Aus, Foul und Abseits.

Zugegeben, die Auslegung der Unparteiischen, dass es in allen drei Fällen zu wenig Beweise dafür gab, um das Tor abzuerkennen, mag jeweils im Vakuum schlüssig scheinen. Für Beteiligte und Fans dagegen sorgt das dennoch für Frust. Darüber, dass wir bei all der Technik und zig Kameras kein klares Bild davon haben, ob der Ball tatsächlich im Aus war. Darüber, dass es weiterhin keine klare Linie gibt: Es wurde schon für geringere Vergehen Tore aberkannt, als Joelintos klarer Schubser gegen Gabriel, für harmlosere Fouls die rote Karte gegeben als für Kai Havertz’ hartes Einsteigen. Und natürlich über die amateurhafte Umsetzung: Bruno Guimaraes‘ Tätlichkeit gegen Jorginho blieb aus unerklärlichen Gründen ungeahndet – trotz eindeutiger Beweislage.

Genug VAR-Frust in der Premier League

Die Gunners veröffentlichten im Anschluss ein Statement, in dem der Schiedsrichterverband PGMOL dazu aufgefordert wurde, den Standard zu heben und zu handeln anstatt beinahe wöchentlich Entschuldigungsbriefe zu veröffentlichen. Das mag wie das Mittel eines schlechten Verlierers wirken. Nichtsdestotrotz scheint es den öffentlichen Druck zu benötigen, damit endlich Besserung einkehrt. Bei der Technik, der Umsetzung und der Transparenz.

Es wurden schon zu viele kleine und große Spiele aus den falschen Gründen und von den falschen Leuten geprägt, entschieden und überschattet. Und auch ich hätte heute lieber über andere Themen geschrieben.

Chris McCarthy

(Photo by OLI SCARFF/AFP via Getty Images)

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