Manchester City hat offenbar einen Nachfolger für Pep Guardiola gefunden. Der Wunschkandidat steht vor der Unterschrift.
Nachdem am Montag durchgesickert war, dass Guardiola nach zehn Jahren vor dem Abschied von den Skyblues steht, wurde gleich über den möglichen Nachfolger spekuliert. Nachdem sein Name schon in den vergangenen Monaten immer wieder mit Manchester City in Verbindung gebracht wurde, steht Enzo Maresca nun vor Unterschrift im Etihad Stadium.
Laut Transferinsider Fabrizio Romano haben der Verein und der 46-Jährige bereits mündliche Einigung über einen Dreijahresvertrag erzielt. Demnach galt der Italiener schon immer als Top-Kandidat für das Erbe Guardiolas. Maresca ist bei Manchester City kein unbekanntes Gesicht, von 2020 bis 2021 coachte er bereits die U23 und war in der Saison 2022/2023 als Co-Trainer der Profis für die Skyblues tätig. Nun soll er an die erfolgreiche Arbeit seines ehemaligen Chefs anknüpfen.
Maresca traut sich wohl das Guardiola-Erbe zu
2023 schloss sich der Ex-Profi Zweitligist Leicester an und führte die Foxes auf Anhieb zurück in die Premier League. Maresca wechselte daraufhin an die Stamford Bridge zum FC Chelsea und gewann in seiner ersten Saison die Conference League sowie die neue Klub-WM. Nach einer Krise zum Jahreswechsel wurde er im Januar dieses Jahres allerdings vor die Tür gesetzt. Eine Entscheidung, die Chelsea im Nachhinein bereuen dürfte. Als Maresca gehen musste, waren die Blues Fünfter der Premier League, mittlerweile droht dem Klub als Zehnter eine Saison ohne internationalen Wettbewerb.
Die Sorgen wird Maresca bei ManCity nicht haben. Die Skyblues haben noch immer eine Chance, Guardiola mit der Meisterschaft zu verabschieden, für die Champions League ist man ohnehin längst qualifiziert.

Die Fußstapfen, in die der Italiener treten soll, könnten größer jedoch kaum sein. In den zehn Jahren unter Guardiola wurde ManCity sechsmal englischer Meister, gewann dreimal den FA Cup, fünfmal den Ligapokal und 2023 erstmals die Champions League. Zudem befindet sich der Kader noch im Umbruch, die Generation der Triple-Mannschaft macht nach und nach Platz für jüngere Spieler wie Rayan Cherki und Nico O’Reilly.

