Der FC Liverpool verkündete am Sonntag den Abschied von Ibrahima Konaté, dem wohl einige Türen offen stehen werden.
Denn er befindet sich im besten Fußballeralter, ist zudem nach der gescheiterten Vertragsverlängerung ablösefrei zu bekommen. Ein saftiges Handgeld wird für die Verpflichtung dennoch von Nöten sein. Dies könnte Al-Ittihad problemlos stemmen. Nach Informationen des Portals „Foot Mercato“ beschäftigt der finanzstarke Klub aus Saudi-Arabien mit dem Innenverteidiger, der die vergangenen fünf Spielzeiten beim FC Liverpool verbrachte.
Darüber hinaus gebe es zahlreiche noch nicht näher bekannte Interessenten in Europa. Darunter auch von Real Madrid. Und aktuell sieht es so aus wls wäre ein Real-Deal die absolute Priorität und Konate hätte das Saudi-Angebot abgelehnt.
Bei Al-Ittihad hätte aber durchaus gute Mitspieler vorgefunden. Dem Kader gehören aktuell bereits namenhafte Profis wie der zwischen 2018 und 2023 ebenfalls beim FC Liverpool aktive Fabinho, Houssem Aouar oder Moussa Diaby, der auf dem höchsten Level seiner bisherigen Laufbahn Aston Villa verließ, an.
Liverpool: Konaté-Aus kam wohl kurzfristig zustande
Der beim LFC zu den am schlechtesten bezahlten Stammspielern gehörende Konaté befindet sich in einer ähnlichen Situation, fungierte er doch als Partner von Klubikone Virgil van Dijk und duelliert sich aktuell mit William Saliba um einen Startplatz in der französischen Nationalmannschaft an der Seite von Dayot Upamecano. Aus rein sportlicher Sicht gibt es für den 27-Jährigen wenige Alternativen, um sich weiterzuentwickeln. Lange schaute es daher auch nach einem Verbleib an der Anfield Road aus, doch eine Einigung mit dem Traditionsklub blieb aus.

„Es macht mich sehr traurig, dass ich nicht die Gelegenheit hatte, mich beim letzten Spiel von euch allen zu verabschieden. In diesem Moment wusste ich nicht, dass es das letzte Mal sein würde, dass ich dieses Trikot vor euch trage“, so Konaté auf seinen Social-Media-Kanälen über sein plötzliches Ende. Wohin es ihn zukünftig verschlägt, werden die nächsten Wochen zeigen. Vorerst wird sich der Fokus auf die Weltmeisterschaft in Nordamerika richten.
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