Die Weltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür. In Mexiko, Kanada und den USA wird ab dem 11. Juni gespielt. Gastgeber Mexiko ist dabei in der Gruppe A vertreten und trifft auf Südafrika, Südkorea und Tschechien.
Es ist eine spannende, weil ausgeglichene Gruppe. Alle Teams haben die Ambition, sich hier für die nächste Runde zu qualifizieren. Südafrika zählt dabei wohl eher als Außenseiter, aber auch diese Mannschaft hat spannende Spieler im Kader.
Mittlerweile stehen alle Kader für das Turnier in Nordamerika fest, somit natürlich auch die aus der Gruppe A.
Mexiko: Ochoa spielt die sechste WM
Mal ehrlich: Es gibt nicht so viele Fußballfans, die sich an eine Weltmeisterschaft ohne Mexiko-Legende Guillermo Ochoa erinnern können. Zum sechsten Mal spielt er bei dem größten Turnier auf Fußballebene nun eine Rolle, ist wieder im Kader der mexikanischen Auswahl.
Die Mexikaner haben aber auch abgesehen von Ochoa spannende Spieler im Kader. Genuas Innenverteidiger Johan Vasquez zum Beispiel. Auch Fenerbahce-Star Edson Alvarez oder der 17-Jährige Gilberto Mora bringen viel Qualität mit. Diese Mannschaft hat das Potenzial, diese Gruppe sogar zu gewinnen.

Der Mexiko-Kader im Überblick
Tor: Raul Rangel (Guadalajara), Guillermo Ochoa (AEL Limassol), Carlos Acevedo (Santos Laguna).
Abwehr: Jorge Sanchez (PAOK), Israel Reyes (Club America), Cesar Montes (Lok. Moskau), Johan Vasquez (Genua), Jesus Gallardo (Toluca), Mateo Chavez (AZ).
Mittelfeld: Erik Lira (Cruz Azul), Orbelin Pineda (AEK Athen), Alvaro Fidalgo (Real Betis), Roberto Alvarado, Brian Gutierrez, Luis Romo (Guadalajara), Edson Alvarez (West Ham), Obed Vargas (Atletico Madrid), Gilberto Mora (Tijuana), Luis Chavez (Dinamo Moskau).
Angriff: Cesar Huerta (Anderlecht), Alexis Vega (Toluca), Julian Quinones (Al-Qadsiah), Guillermo Martinez (UNAM), Armando Gonzalez (Guadalajara), Santiago Gimenez (AC Milan), Raul Jimenez (Fulham).
Tschechien: Bundesliga-Power im Aufgebot
Der tschechische Verband hat ebenfalls einen spannenden Kader zusammengestellt. Auffällig ist dabei, dass es mehrere Spieler aus der Bundesliga in den Kader geschafft haben. Darunter Patrik Schick, der Topstürmer von Bayer 04 Leverkusen. Auch Vladimir Coufal, der eine sehr gute Saison für Hoffenheim spielte, ist mit dabei.
Ansonsten stehen zahlreiche Spieler mit im Kader, die direkt in der tschechischen Liga spielen. Vor allem Slavia, aber auch Sparta Prag stellt einige Akteure ab.
Der Tschechien-Kader im Überblick
Tor: Lukas Hornicek (Braga), Matej Kovar (PSV), Jindrich Stanek (Slavia)
Abwehr: Vladimír Coufal, Robin Hranac (Hoffenheim), David Zima, Tomas Holes, Stepan Chaloupek, David Jurasek (Slavia), Ladislav Krejčí (Wolverhampton), Jaroslav Zelený (Sparta)
Mittelfeld: Lukas Cerv, Alexandr Sojka, Denis Visinsky (Viktoria Pilsen), Vladimír Darida (Hradec Kralove), Lukáš Provod, Michal Sadílek (Slavia), Hugo Sochurek (Sparta), Tomas Soucek (West Ham), Pavel Sulc (Lyon)
Angriff: Patrik Schick (Leverkusen), Adam Hlozek (Hoffenheim), Christophe Kabongo (Mlada Boleslav), Tomas Chory, Mojmír Chytil (Slavia), Jan Kuchta (Sparta)
Südafrika: Die heimische Liga dominiert
Südafrika gilt wie gesagt als einer der Außenseiter bei diesem Turnier und ist, rein individuell betrachtet, schon da schwächste Team in dieser Gruppe. Spieler, die individuell auf dem höchsten Niveau agieren, findet man kaum. In Europa aktive ebenso nicht viele.
Die heimische, südafrikanische Liga dominiert und deswegen sind die Namen auch nicht so bekannt. Lyle Foster, Stürmer des FC Burnley, ist hier schone eine Ausnahme.

Der Südafrika-Kader im Überblick
Tor: Ronwen Williams (Mamelodi Sundowns), Ricardo Goss (Siwelele), Sipho Chaine (Orlando Pirates).
Abwehr: Khuliso Mudau, Aubrey Modiba, Khulumani Ndamane (alle Mamelodi Sundowns), Olwethu Makhanya (Philadelphia Union), Bradley Cross (Kaizer Chiefs), Thabang Matuludi (Polokwane City), Nkosinathi Sibisi, Kamogelo Sebelebele (both Orlando Pirates), Ime Okon (Hannover), Samukele Kabini (Molde FK), Mbekezeli Mbokazi (Chicago Fire).
Mittelfeld: Teboho Mokoena, Jayden Adams (Mamelodi Sundowns), Thalente Mbatha (Orlando Pirates), Sphephelo Sithole (Tondela).
Sturm: Oswin Appollis, Tshepang Moremi, Evidence Makgopa, Relebohile Mofokeng (alle Orlando Pirates), Lyle Foster (Burnley), Iqraam Rayners, Themba Zwane (beide Mamelodi Sundowns), Thapelo Maseko (AEL Limassol).
Südkorea: Abwehrchef Kim im Fokus
Südkorea ist eines der Aushängeschilder im asiatischen Fußball. Diese Mannschaft kann immer etwas Besonderes kreieren und ist in der Lage, mit ihrer enormen Einsatzbereitschaft und Disziplin auf einem guten Niveau zu agieren. Und es gibt einige Stars, die auch auf individueller Ebene das höchste Niveau erreichen können.
Neben Bayern-Star Min-jae Kim, der aufgrund möglicher Transferaktivitäten im Sommer besonders im Fokus stehen, sind auch Jae-Sung Lee von Mainz 05 oder Altstar Heung-min Son bekannte Namen. Auch Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach hat es in den Kader geschafft.
Der Südkorea-Kader im Überblick
Tor: Jo Hyeon-woo (Ulsan), Kim Seung-gyu (FC Tokio), Song Bum-keun (Jeonbuk).
Abwehr: Kim Moon-hwan (Daejeon), Kim Min-jae (FC Bayern), Kim Tae-hyon (Kashima Antlers), Park Jin-seob (Zhejiang), Seol Young-woo (Crvena Zvezda), Jens Castrop (Borussia Mönchengladbach), Lee Ki-hyuk (Gangwon), Lee Tae-seok (Austria Wien), Lee Han-beom (Midtjylland), Cho Yu-min (Sharjah).
Mittelfeld: Kim Jin-gyu (Jeonbuk), Bae Jun-ho (Stoke City), Paik Seung-ho (Birmingham), Yang Hyun-jun (Celtic), Eom Ji-sung (Swansea), Lee Kang-in (Paris St. Germain), Lee Dong-gyeong (Ulsan), Lee Jae-sung (Mainz 05), Hwang In-beom (Feyenoord), Hwang Hee-chan (Wolves).
Sturm: Son Heung-min (LAFC), Oh Hyeon-gyu (Besiktas), Cho Gue-sung (Midtjylland).

