Man United | Rooney pro Neuaufbau – mit Pochettino, aber ohne Ronaldo

Wayne Rooney sprach ausführlich über Manchester United, auch über Cristiano Ronaldo.
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News | Manchester United fand auch unter Ralf Rangnick nicht in die Spur. Wayne Rooney blickt sorgenvoll auf sein Ex-Klub, dessen zukünftiger Trainer aus seiner Sicht Mauricio Pochettino heißen soll.

Man United: Rooney spricht sich für Ende von Ronaldo und Pogba aus

Erik ten Hag (51) gilt aktuell als Favorit auf den Trainerposten bei Manchester United. Es scheint klar, dass der im Dezember als Interimstrainer engagierte Ralf Rangnick (63) keine Zukunft hat, da es auch mit ihm „nicht funktioniert“ habe, wie Vereinsikone Wayne Rooney (36) am Montagabend in der Sky-Sendung „Monday Night Football“ feststellte (via Telegraph).

Neben ten Hag wird auch immer wieder Name von Mauricio Pochettino (50) in den Ring geworfen, der laut dem ehemaligen Angreifer der Red Devils die bessere Lösung darstellen würde: „Wenn ich mich für einen der beiden entscheiden müsste, würde ich mich für Pochettino entscheiden und ihm Zeit geben. Ich denke, dass Manager jetzt Zeit brauchen, um dem Klub und der Mannschaft ihren Plan zu verpassen, und wenn man ihm Zeit gibt, wird er sich gut schlagen.“

 

Der aktuelle Coach von Paris St. Germain kennt die Premier League bereits aus Southampton und Tottenham, wo er jede Menge junge Spieler weiterentwickelte. Laut Rooney sei dieser Aspekt ein ganz entscheidender Punkt – auch mit Blick auf Cristiano Ronaldo (37): „Er hat Tore geschossen, er hat wichtige Tore in der Champions League geschossen, er hat einen Hattrick gegen Tottenham erzielt, aber ich denke, wenn man sich die Zukunft des Vereins ansieht, muss man auf jüngere, hungrige Spieler setzen, die das Beste tun, um Manchester United in den nächsten zwei bis drei Jahren nach vorne zu bringen.“

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Die Torgefahr des Portugiesen reiche nicht mehr aus, um Manchester United nach vorne zu bringen. Rang sieben in der Premier League gibt dieser These durchaus Recht. Ebenso keine Zukunft sieht der selbst bei Derby County tätige Rooney für Paul Pogba (29): „Ich denke, es ist jetzt ein Punkt erreicht, an dem es für ihn besser ist, zu gehen, und ich denke, wenn Paul ehrlich zu sich selbst ist, hat er seit seiner Rückkehr zu Manchester United wahrscheinlich nicht den Einfluss gehabt, den er sich gewünscht hätte.“

Am Kader sollten weitere Veränderungen vorgenommen werden, die langfristige Auswirkungen hätten. Ein Neuaufbau müsse her, sodass der englische Rekordmeister „in zwei, drei Jahren“ wieder in einer Position sei, wo eine realistische Titelchance bestehe. Dafür gelte es, die Trainerfrage schnellstmöglich zu klären.

(Photo credit should read CESAR MANSO/AFP via Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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