Manchester United | Ten Hag sieht noch viel Arbeit vor sich

Erik ten Hag als Trainer von Manchester United.
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News | In den vergangenen Wochen nahm Manchester United eine durchaus ansprechende Entwicklung, überzeugte auch gegen Premier-League-Topmannschaften. Trainer Erik ten Hag erkennt dennoch reichlich Steigerungspotenzial.

Manchester United: Ten Hag mit Lob für Ronaldo

Manchester United blieb in den vergangenen sieben Pflichtspielen ungeschlagen, gewann unter anderem mit 2:0 gegen die Tottenham Hotspur und ergatterte beim FC Chelsea ein Remis (1:1). In der Premier League steht Rang sechs zu Buche, wobei der dritte Platz nur drei Zähler entfernt liegt.

Der positive Trend stimmt Erik ten Hag (52) allerdings nicht vollends unzufrieden. Insbesondere im Angriffsspiel erwartet er eine Steigerung, denn die Red Devils erzielten in elf Ligapartien lediglich 16 Tore. „Die Mannschaft zu entwickeln, braucht Zeit. Man kann nicht von Null auf Hundert gehen. Man muss es von außen aufbauen, man muss sich entwickeln, bevor man an die Spitze, an das Dach kommt“, betonte der Trainer (via Times).

 

Ten Hag ist sich allerdings bewusst, dass ein wesentlicher Fortschritt nicht von heute auf morgen zustande kommen wird: „Leider braucht man dafür Zeit, und die habe ich nicht. Ich bin eigentlich sehr ungeduldig, aber ich muss mich gedulden. Ich denke, dass wir mit elf besser verteidigen und unser Aufbauspiel besser wird.“ Das Agieren im Ballbesitz sei ohnehin der „schwierigste Teil“.

Eine wichtige Rolle könnte der in die Mannschaft zurückgekehrt Cristiano Ronaldo (37), der beim 3:0-Erfolg über Sheriff Tiraspol in der Europa League den Endstand herstellte, einnehmen. „Wenn man all die Chancen zusammenzählt, die er kreiert und die das Team für ihn kreiert, sieht man, dass er immer noch in der Lage ist, in die richtigen Positionen zu kommen und zu vollenden“, so sein Vorgesetzter. Ob der Weltstar am Sonntag im Heimspiel gegen West Ham United ebenfalls der Startelf angehören wird, blieb allerdings offen.

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(Photo by Clive Rose/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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