Am heutigen Samstag fand im Wembley Stadium in London das Spiel um den Aufstieg in die Premier League statt. Das Endspiel im Playoff zwischen Hull City und dem FC Middlesbrough sollte für die Entscheidung sorgen, wer neben Ipswich Town und Coventry City die Beletage in England bereichert.
Eigentlich sollte der FC Southampton im Spiel um den Aufstieg dabei sein, doch aufgrund der „Spionage-Affäre“, bei der das Training des FC Middlesbrough vor den Playoff-Halbfinalspielen beobachtet wurde, wurde Southampton trotz sportlicher Qualifikation vom Spiel ausgeschlossen.
Deswegen wurde die Vorbereitung auf dieses Spiel auch durchaus komplizierter. Für beide Teams!
Hull und Middlesbrough liefern sich harten Kampf
Von Beginn an war das Spiel zwischen Hull und Middlesbrough extrem umkämpft. Die Zweikämpfe waren hart, jeder Ball sollte gewonnen werden. Beide versuchten vor allem über schnelles Umschalten und Standardsituationen für Gefahr zu sorgen.
Doch trotz einer hohen Intensität kam eine solche Gefahr nur zu selten zustande. Es gab Halbchancen, abgefälschte Schüsse, gute Flanken auf beiden Seiten, aber die Defensivreihen fanden immer wieder Antworten.

Dieser harte Kampf zog sich über die gesamte Spielzeit und mitten in der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann auch ein Spiel der Nerven. Die leicht bessere Spielanlage hatte Hull, immer wieder musste Middlesbrough in höchster Not irgendwie klären.
Doch es sah zunehmend nach Verlängerung aus. Weil es einfach zu wenig zwingende Aktionen gab. Bis zur 95. Minute, dann sorgte eine Flanke von der linken Seite dafür, dass Middlesbrough-Keeper Sol Brynn zwar an den Ball kam, ihn aber nicht kontrollierte. Die Kugel war frei, Oli McBurnie bedankte sich und staubte ab. Das war ein massiver Boost für Hull, das danach alles wegverteidigte, was Middlesbrough im Spiel nach vorne versuchte.
Es wurde gezittert, gebibbert, das Spiel lief weit mehr als 100 Minuten, aber am Ende konnte Hull jubeln.

