Diego Simeone mischt in der laufenden Spielzeit mit seinem Team Atletico die Königsklasse auf – und hat damit einmal mehr die Begehrlichkeiten weiterer Topklubs geweckt. Ein Interessent kommt aus der Serie A.
Es ist schon bemerkenswert, mit welch einer ungeheuren Konstanz Diego Simeone, bereits seit 2011 Cheftrainer von Atletico, seine Mannschaft seit Jahren in der Spitze des europäischen Fußballs hält. Die Rojiblancos haben ihre Qualität einmal mehr in der laufenden Champions-League-Saison unter Beweis gestellt. Beim Viertelfinale gegen den spanischen Tabellenführer FC Barcelona konnte sich das Simeone-Team insgesamt mit 3:2 durchsetzen.
Im Halbfinale wartet in zwei Wochen nun der FC Arsenal. Überwindet Atlético auch diese Hürde, wäre der Finaleinzug der erste in der Königsklasse seit über zehn Jahren. Einen großen Anteil daran hat natürlich der argentinische Fußballlehrer Diego Simeone, der für die Rojiblancos bereits fast 800 Fußballspiele coachte – und das mit einem Punkteschnitt von 1,98.
Abgang im Sommer? Tabellenführer Inter träumt von Simeone
Logisch, dass sich andere Vereine bei einer solchen Punkteausbeute um den 55-Jährigen bemühen. Der hat nämlich nur noch einen Vertrag bis 2027. Wie die Fußballseite Get Football News France nun berichtet, soll Inter Mailand von einer Anstellung des Argentiniers träumen. Denn obwohl die Nerazzurri in der Serie A aktuell den ersten Tabellenplatz belegen, könnte für den Trainer Cristian Chivu im Sommer das Ende drohen.
Der war erst vor wenigen Monaten als Nachfolger von Simone Inzaghi mitten in der Saison von Parma gekommen. Das frühe Ausscheiden in der Champions League gegen Außenseiter Bodo/Glimt war jedoch ein herber Rückschlag in dessen Mailänder Laufbahn.

So wollen die Inter-Verantwortlichen im kommenden Transferfenster einen ganz großen Coup wagen – und den madrilenischen Erfolgscoach Simeone nach Italien lotsen. Dem Bericht zufolge hat die Vereinsführung hinter den Kulissen bereits Kontakt zum 55-Jährigen aufgenommen. Eine Vertragsverlängerung mit Chivu ist aber ebenfalls nicht ausgeschlossen. Womöglich hängt seien Zukunft von den Gesprächen mit Simeone ab – und ob der sich den Trainerjob in Mailand vorstellen könnte.

