Hinter den Kulissen des englischen Fußballs braut sich eine der spektakulärsten Transfer-Storys des Jahres zusammen. Marcus Rashford, der die vergangene Saison auf Leihbasis beim FC Barcelona verbrachte, steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Spur führt überraschend direkt zu Mikel Arteta und dem FC Arsenal.
Das Barcelona-Dilemma öffnet die Tür
Eigentlich schien die Konstellation zwischen Rashford und Barcelona zu passen: Der Engländer blühte in Spanien wieder auf und steuerte in 49 Pflichtspielen starke 14 Tore und 14 Vorlagen bei. Damit verhalf er den Katalanen zur Meisterschaft. Doch die finanzielle Realität holte Barca ein. Die feste Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro (ca. 26 Millionen Pfund) ließen die Spanier verstreichen. Da Manchester United eine erneute Leihe ablehnt und den Großverdiener endgültig von der Gehaltsliste bekommen möchte, ist Rashford zurück auf dem Markt.
Die geheime Ausstiegsklausel
Wie Transferexperte David Ornstein (via The Athletic) enthüllte, existiert in Rashfords Arbeitspapier eine besondere Vertragsklausel. Jedes Team kann den 28-Jährigen für eine fixe Summe von 40 Millionen Pfund verpflichten. Diese Klausel gilt für fast alle Vereine – mit Ausnahme der direkten United-Erzrivalen Manchester City und FC Liverpool.
Die „Gunners“ wurden von Vermittlern bereits über die Verfügbarkeit und die Klausel informiert. Da Cheftrainer Mikel Arteta händisch nach einem neuen Impuls für den linken Flügel sucht, gilt Arsenal als einer der heißesten Abnehmer.
Sensationeller Tausch mit Martinelli im Gespräch?
Da Arsenal auf der linken Außenbahn ein Überangebot moderieren muss und gleichzeitig frisches Kapital benötigt, bringen englische Medienberichte (unter anderem The Sun) ein spektakuläres Tauschgeschäft ins Spiel. Demnach könnte der brasilianische Nationalspieler Gabriel Martinelli im Gegenzug zu Manchester United wechseln. United-Trainer Michael Carrick forciert den Umbruch im Kader und sucht nach jungen, hungrigen Schienenspielern – Martinelli würde perfekt ins Profil passen.
Obwohl auch Vereine wie der FC Bayern München lose angeklopft hatten, gilt ein Verbleib Rashfords in der Premier League als wahrscheinlichste Option. Ein Wechsel von der Institution Manchester United zum direkten Titelkonkurrenten Arsenal wäre zweifellos der brisanteste Deal des Sommers.

