Randal Kolo Muani dürfte im kommenden Sommer zu einer spannenden Personalie auf dem Transfermarkt werden. Paris Saint Germain soll für den französischen Angreifer inzwischen eine konkrete Preisvorstellung haben, wodurch ein Wechsel für mehrere interessierte Klubs realistischer werden könnte. Der 27-Jährige steht bei PSG zwar noch langfristig unter Vertrag, gilt in Paris jedoch als Abgangskandidat.
Der frühere Stürmer von Eintracht Frankfurt war 2023 für insgesamt 95 Millionen Euro inklusive Boni nach Paris gewechselt, konnte die hohen Erwartungen dort allerdings nie vollständig erfüllen. Nachdem er zunächst zu Juventus Turin ausgeliehen wurde, läuft der Nationalspieler in der laufenden Spielzeit leihweise für die Tottenham Hotspurs auf.
Kolo Muani: Rückkehr zu Juventus Turin?
Wie Tuttosport berichtet, soll PSG für Kolo Muani rund 30 Millionen Euro verlangen. Nach einer eher durchwachsenen Saison mit fünf Toren in 37 Pflichtspielen für die Spurs erscheint ein Verbleib in Nordlondon derzeit unrealistisch. Sein Marktwert liegt aktuell bei 22 Millionen Euro. Beraten wird Kolo Muani von Moussa Sissoko.
Vor allem sein ehemaliger Leihverein Juventus Turin wird weiterhin als konkreter Interessent genannt. Dem Bericht zufolge würden die Bianconeri dem Angreifer im Fall einer Verpflichtung ein Jahresgehalt in Höhe von rund 6 Millionen Euro zahlen und ihn zu einem Hoffnungsträger sowie zu einer zentralen Figur des neuen Juventus machen wollen.

Auch Goncalo Ramos soll bei Juventus intern thematisiert worden sein. Der Fokus der Verantwortlichen liege derzeit jedoch klar auf Kolo Muani. In Turin soll man dem Franzosen zutrauen, im Sturmzentrum eine wichtige Rolle einzunehmen. Diese Erwartung kommt nicht von ungefähr: In 22 Spielen im Trikot der Italiener erzielte er zehn Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.
PSG drängt hingegen offenbar auf einen Verkauf. Der Klub könnte einen Spieler, für den einst eine enorme Ablöse gezahlt wurde, immer noch zu einer beachtlichen Summe abgeben, ohne dabei einen Stammspieler zu verlieren. Zudem setzt Cheftrainer Luis Enrique im Angriff offenbar auf andere Profile.

