Flick: „Eine spannende Gruppe“ – Stimmen und Reaktionen zur WM-Auslosung

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News | Am heutigen Freitag war es soweit, die Gruppenphase der WM-Endrunde 2022 in Katar wurde ausgelost. Die deutsche Mannschaft bekommt es mit Spanien, Japan und dem Sieger aus dem Playoff-Spiel zwischen Costa Rica und Neuseeland zu tun. 

Die Stimmen zur Auslosung für die WM-Endrunde

Die Auslosung zur Endrunde der WM 2022 in Katar ist vorüber. Die deutsche Nationalmannschaft trifft auf Spanien, den Weltmeister von 2010, sowie Japan und den Gewinner aus dem noch ausstehenden Playoff-Spiel zwischen Costa Rica und Neuseeland. Sollte alles normal verlaufen, dann dürften Deutschland und Spanien den Gruppensieg unter sich ausmachen. Das erste Spiel der DFB-Elf findet gegen Japan statt, das Eröffnungsspiel der WM bestreiten Katar und Ecuador.

„Es ist eine gute Gruppe für uns, es hätte auch schwieriger kommen können. Das Spiel gegen Japan zu Beginn ist ein gutes erstes Spiel. Costa Rica wird sich noch qualifizieren, da bin ich mir sicher. Spanien ist sehr gut, hat viele erfahrene Spieler und einen guten Trainer mit Luis Enrique, da kommt einiges auf uns zu“, lautete die erste Einschätzung von ARD-Experte Bastian Schweinsteiger.

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„An Spanien hatten wir zuletzt negative Erinnerungen. Wir sind aber alle positiv und guter Dinge, dass wir ein positives Turnier spielen können“, äußerte sich Kapitän Manuel Neuer. Trainer Hans-Dieter Flick sagte bei der ARD: „Es ist eine spannende Gruppe, so einfach sind die Aufgaben nicht. Aber wir haben uns natürlich viel vorgenommen und bei jeder Auslosung ist es so, dass man ohnehin nehmen muss, was kommt. Es werden interessante Aufgaben, da bin ich mir sicher.“

Ähnlich blickt Luis Enrique, Coach der spanischen Auswahl, der zudem großen Respekt vor den Qualitäten des DFB-Teams zeigte, auf die Staffel E: „Leicht, oder? Leicht! Mit Deutschland? Haha. Okay: Es wird schön, das ist eine großartige Gruppe mit einem großartigen Rivalen. Wir werden das genießen. Es ist eine WM, und die spielt man nicht so oft.“

Für England hätte es sicher schlimmer kommen können…

USA, Iran und der Sieger aus Schottland/Ukraine-Wales lauten die Kontrahenten der Three Lions. Dementsprechend gelassen nahm Gareth Southgate Stellung: „Gegen die ersten beiden Teams haben wir schon lange nicht mehr gespielt, und das dritte ist zwar kein völlig Unbekannter, aber es könnte ein britisches Derby werden, und wir wissen, was es damit auf sich hat, denn wir hatten schon viele davon.“ Wichtig sei, die Gruppe zu überstehen und dann darauf aufzubauen.

Gregg Berhalter, Trainer der us-amerikanischen Mannschaft, die es direkt mit England zu tun bekommt, blickt mit Vorfreude auf das Turnier: „Es ist eine gute Gruppe. Gegen England ist es immer ein spannendes Spiel, wir kennen viele ihrer Spieler, also denke ich, dass es ein großartiges Duell wird.“

Ein positives Fazit zog Didier Deschamps, der mit dem amtierenden Weltmeister Frankreich auf Dänemark, Tunesien und dem Sieger des Playoff-Spiels zwischen Australien/VAE und Peru trifft: „Es hätte schlimmer kommen können.“ Auf die leichte Schulter nimmt er die Gegner allerdings nicht: „Wir müssen bei unserer Analyse maßvoll sein. (…) Nicht jeder kennt Dänemark, aber es war Halbfinalist bei der letzten Europameisterschaft und steht in der FIFA-Rangliste vor anderen europäischen Mannschaften auf Platz 11. Wir haben großen Respekt vor Tunesien und werden uns vor ihnen in Acht nehmen.“

Der für die dänische Auswahl zuständige Kasper Hjulmand schaut voller Respekt auf die Equipe Tricolore: „Frankreich ist eine der besten Mannschaften der Welt und verfügt über viele Talente. Es wird ein wichtiges zweites Spiel gegen Frankreich sein.“ Doch auch die anderen Kontrahenten schätzt er keineswegs schwach ein: „Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir Tunesien schlagen, aber es ist eine starke Mannschaft, auf die wir treffen werden. Wenn Peru die Qualifikation übersteht, werden wir auch dort eine unglaublich starke Mannschaft haben.“

Van Gaal weiß wenig über die niederländischen Gegner

Auf die handelsüblichen Phrasen verzichtete hingegen Louis van Gaal. Die Niederlande erwischte mit Katar, Ecuador und dem Senegal durchaus lösbare Aufgaben. Der Bondscoach wollte jedoch nicht zustimmen aufgrund mangelnder Kenntnis jener Mannschaften: „Ich weiß nicht, ob das eine gute Auslosung ist, ich weiß nicht viel über diese Länder. Ich war vor 2 Jahren im Urlaub im Senegal, ich war noch nie in Ecuador, ich habe Katar noch nie spielen sehen.

 

(Photo by FRANCK FIFE/AFP via Getty Images)

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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