Die deutschen Gruppengegner Elfenbeinküste und Ecuador haben sich einen intensiven wie attraktiven Schlagabtausch geliefert. Dank eines späten Treffers von Amad Diallo siegten die Ivorer mit 1:0.
Die Zuschauer in Philadelphia sahen in der ersten Halbzeit ein temporeiches und ausgeglichenes Duell. Zunächst übernahm Ecuador etwas die Kontrolle und kam durch John Yeboah, dessen Schlenzer knapp über das Tor ging, zur ersten Tor-Annäherung (14.). Kurz darauf meldete sich aber auch die Elfenbeinküste gefährlich im Spiel an: Bazoumana Touré zwang Hernán Galíndez mit einem platzierten Abschluss zu einer starken Parade (17.).
Es blieb eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Elye Wahi verpasste den möglichen Führungstreffer der Ivorer aus vielversprechender Abschlusssituation nur knapp (18.). Noch gefährlicher war Ecuador: Yeboah scheiterte aus rund 16 Metern an der Latte (23.). Wenig später prallte auch ein Versuch von Alan Minda an den Querbalken (30.).
Auf Seiten der Elfenbeinküste sorgte Leipzig-Star Yan Diomande über die rechte Seite immer wieder für Gefahr. Eine vielversprechende Hereingabe auf Nicolas Pepé wurde jedoch noch entscheidend geblockt (35.). So ging es nach einer abwechslungsreichen ersten Halbzeit torlos in die Kabinen.

Elfenbeinküste jubelt dank Joker Diallo!
Die zweite Halbzeit begann mit einer großen Chance für Ecuador. Enner Valencia drang nach einem feinen Zusammenspiel mit Gonzalo Plata in den Strafraum ein und setzte den Ball aus spitzem Winkel an den Außenpfosten (46.). Auf der Gegenseite verpasste Wahi den Führungstreffer der Westafrikaner nur knapp, sein Abschluss landete am Querbalken (52.).
In der Folge blieb das Spiel intensiv, wurde jedoch ein weniger zerfahrener. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam Seko Fofana zum Abschluss und scheiterte am erneut stark reagierenden Galíndez (61.). Anschließend beruhigte sich das Geschehen etwas, beide Teams sortierten sich. Ecuador kam dennoch zu weiteren Möglichkeiten: Plata zog aus zentraler Position wuchtig ab, fand aber in Yahia Fofana seinen Meister (68.).
In der Schlussphase prägten vor allem Umschaltsituationen das Bild, beide Defensivreihen standen jedoch stabil und ließen kaum noch klare Chancen zu. Mit einer Ausnahme: Der ivorische Innenverteidiger Wilfried Singo trieb den Ball dynamisch in die gegnerische Hälfte und bediente den eingewechselten Amad Diallo, der mit einem präzisen Linksschuss das späte 1:0 besorgte (90.). Ecuador hatte in den Schlussminuten keine Antwort mehr parat und musste sich trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen geschlagen geben.
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Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)
Elfenbeinküste: Fofana – Doué (89. Kossounou), Singo, Agbadou, Konan – Diomande, Kessié, Fofana (77. Sangaré), Touré (56. Diallo) – Pepé (77. Oulai), Wahi (56. Bonny)
Ecuador: Galindez – Franco (62. Porozo), Ordonez, Pacho, Hincapie – Caicedo, Vite, Yeboah (62. Preciado), Plata, Minda (56. Angulo) – Valencia (77. Rodriguez)
Tore: 1:0 Diallo (90.)

