90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News
  • WM 2026
    • WM Wettanbieter
    • Nationalelf
  • Sportwetten
    • Wetten ohne LUGAS
    • Wetten ohne OASIS
    • Neue Wettanbieter
    • Wetten ohne Steuer
  • Transfer News
  • Bundesliga
  • Premier League
90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News
  • WM 2026
    • WM Wettanbieter
    • Nationalelf
  • Sportwetten
    • Wetten ohne LUGAS
    • Wetten ohne OASIS
    • Neue Wettanbieter
    • Wetten ohne Steuer
  • Transfer News
  • Bundesliga
  • Premier League
90PLUS » Erfolgreicher DFB-Start in die WM: Ein 7:1, das viele Fragen offenlässt
NationalelfWM 2026

Erfolgreicher DFB-Start in die WM: Ein 7:1, das viele Fragen offenlässt

Philipp Overhoff
15.06.26, 01:01
Philipp Overhoff
TEILEN
Kommentare
Joshua Kimmich
Foto: Getty Images

Die drückende Mittagshitze von Houston bildete die Kulisse für einen gelungenen Auftakt der deutschen Nationalmannschaft in die WM 2026.

Mit einem souveränen 7:1-Erfolg gegen Turnier-Neuling Curaçao erfüllte die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann ihre Pflichtaufgabe und setzte zum Start der Endrunde direkt ein Ausrufezeichen. Zumindest auf dem Papier. Denn auch wenn das Ergebnis beeindruckend ausfiel und die DFB-Elf über weite Strecken eine konzentrierte und spielfreudige Vorstellung zeigte, liefert die Partie nur begrenzte Erkenntnisse über die tatsächliche Stärke Deutschlands.

Zunächst einmal spricht aber vieles für einen gelungenen Auftakt. Deutschland dominierte Ball und Gegner, erspielte sich zahlreiche Chancen und ließ sich auch von der zwischenzeitlichen Schrecksekunde nicht aus dem Konzept bringen. Der Außenseiter hatte nach 21 Minuten völlig überraschend zum 1:1 ausgeglichen. Doch die Antwort des viermaligen Weltmeisters fiel deutlich aus. Anschließend kontrollierte die Nagelsmann-Elf das Geschehen nach Belieben und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Jetzt reinhören: WM-Wecker – Der Daily Podcast zur WM 2026!

Darüber hinaus schrieb die Partie einige erfreuliche Geschichten. Jamal Musiala, der zuletzt immer wieder Kritik einstecken musste, tankte mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1 weiteres Selbstvertrauen. WM-Debütant Felix Nmecha überzeugte genau wie Nathaniel Brown, der seine erste Weltmeisterschafts-Partie ebenfalls mit einer starken Leistung krönte. Als besonders effektiv erwies sich zudem Deniz Undav. Nach seiner Einwechslung steuerte der Stürmer ein Tor und gleich zwei Vorlagen bei.

Auch historisch war der Nachmittag in Texas von Bedeutung. Mit nun 239 Toren bei Weltmeisterschaften ist Deutschland die erfolgreichste Nation der Turniergeschichte und überholte Brasilien, das zuvor gegen Marokko seinen 238. Endrunden-Treffer erzielt hatte. Zudem fiel der Erfolg höher aus als nahezu jeder andere deutsche WM-Sieg. Nur beim 8:0 gegen Saudi-Arabien im Jahr 2002 gewann die DFB-Elf bei einer Weltmeisterschaft noch deutlicher.

Der perfekte Start in die WM?

All das klingt nach einem nahezu perfekten Start. Aber welche Rückschlüsse lassen sich tatsächlich aus diesem Spiel ziehen? Die ehrliche Antwort fällt ernüchternd aus. Zum einen lässt die Qualität des Gegners keine belastbaren Aussagen über das tatsächliche Leistungsniveau der deutschen Mannschaft zu. Curaçao trat erstmals bei einer Weltmeisterschaft an und war dem DFB-Team in ausnahmslos allen Bereichen unterlegen. Ein deutlicher Sieg war aus diesem Grund beinahe zu erwarten.

Zum anderen traten trotz aller Spielfreude auch einige der bekannten Schwächen zutage. Besonders auffällig war wieder einmal die Konterabsicherung. Das deutsche Aufbauspiel ist bewusst mutig und risikobehaftet angelegt. Gehen dabei Bälle verloren, entstehen Räume für gegnerische Gegenangriffe. Genau diese Problematik zeigte sich bereits beim zwischenzeitlichen Ausgleich.

Doch nicht nur in dieser Szene wirkte die Restverteidigung anfällig. Immer wieder gelang es Curaçao, nach Ballgewinnen in offene Räume vorzustoßen. Auch die Innenverteidiger Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck erwischten gegen den Ball nicht ihren besten Tag und offenbarten vereinzelt Probleme.

Das alles sollte allerdings nicht überdramatisiert werden. Deutschland gewann sein Auftaktspiel klar und deutlich mit 7:1. Es wäre weder sinnvoll noch fair, nun zwanghaft nach negativen Aspekten zu suchen oder einzelne Spieler an den Pranger zu stellen.

Livano Comenencia
Foto: Getty Images

Dennoch gehört zu einer seriösen Analyse auch der Hinweis auf die Bereiche, die weiterhin Fragen aufwerfen. Denn die Aufgaben werden von jetzt an deutlich anspruchsvoller. Bereits am Samstag (22 Uhr) wartet mit der Elfenbeinküste ein Gegner, der über deutlich mehr individuelle Qualität verfügt und insbesondere mit seinen schnellen Offensivspielern die deutschen Defensivprobleme offenlegen könnte.

Genau deshalb hat die DFB-Elf trotz des überzeugenden Ergebnisses keines der vor dem Turnier bestehenden Fragezeichen beantworten können. Der Auftakt gegen Curaçao war erfolgreich, aber als Gradmesser nur bedingt geeignet. Eine realistische Standortbestimmung dürfte frühestens nach dem Duell mit der Elfenbeinküste möglich sein. Vielleicht sogar erst nach dem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador. Bis dahin bleibt das 7:1 vor allem das, was es ist: ein gelungener Start in die WM, aber noch kein Beweis für die Turnierreife dieser Mannschaft.

THEMENCuracaoDeutschlandDFBJulian NagelsmannWM 2006
Teile diese News
Facebook Email Copy Link Print

Newsticker

02:01
Dank Haaland-Doppelpack! Norwegen schlägt Irak
16.06.
Star-Offensive erwacht nach der Pause: Frankreich bezwingt Senegal
16.06.
Rangnick und Österreich mehr als heiß auf den Turnierstart
16.06.
Medienzirkus in Madrid: Droht der Bellingham-Streik unter Mourinho?
16.06.
„Wie eine Diktatur“: Neville wittert die WM-Verschwörung
90PLUS Logo 90PLUS Logo
  • Über 90PLUS
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
Copyright 2026
90PLUS Logo 90PLUS Logo
Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?