Die WM 2026 wirft ihre Schatten voraus. In den USA, Kanada und Mexiko wird im Sommer gespielt, die Fans haben einiges zu verkraften, denn es wird ein vor allem finanziell sehr kompliziertes Turnier für die Zuschauer.
Die Ticketpreise sind enorm hoch. Der Transport zu den Stadien ist extrem teuer, selbst Parkplätze sind extrem teuer. Auch die Hotels sind alles andere als günstig. Die FIFA versucht derweil momentan weiterhin, das Turnier als großen Erfolg und als Fanfest zu verkaufen, doch das fällt immer schwerer. Aus dem einfachen Grund, dass immer neue Berichte offenbaren, dass eben nicht alles rund läuft.
Der Ticketverkauf läuft mitunter nämlich schleppend. Es gibt Spiele, die gut besucht sein werden, aber auch noch zahlreiche Spiele, bei denen noch viele Plätze unbesetzt sind. Und jetzt schlagen auch die Hotels Alarm.
WM 2026: Keine hohe Auslastung der Hotels
Denn: Laut neuen Daten, die am Montag von der American Hotel and Lodging Association veröffentlicht wurden, meldet eine Mehrheit der Hotels in den elf US-Ausrichtungsstädten der Fußball-WM 2026 eine enttäuschende Nachfrage nach Übernachtungen während des Turniers.
Die AHLA, die landesweit mehr als 30.000 Unterkünfte vertritt, befragte Mitglieder in den Austragungsstädten, und fast 80 Prozent der Befragten gaben an, dass die Buchungen für die Weltmeisterschaft, die vom 11. Juni bis zum 19. Juli stattfindet, „unter den ursprünglichen Prognosen liegen“.

Der Bericht – der laut einem Sprecher der AHLA auf 205 Antworten von Hotelbetreibern und -eigentümern basiert, von denen viele über mehrere Hotelportfolios in verschiedenen WM-Märkten verfügen – zeigt, dass die aktuelle Auslastung im Vergleich zu den Erwartungen der Hotels selbst sehr schwach ausfällt. Auch das ist eine Niederlage für die FIFA, die sich nach jetzigem Stand auch nicht beschönigen lässt.
Über 70 Prozent der Befragten in San Francisco, Seattle, Philadelphia und Boston gaben zudem an, dass das Buchungstempo hinter den Erwartungen zurückbleibe, während in Los Angeles, New York City, Houston und Dallas über 60 Prozent dies bestätigten.
In dem Bericht heißt es außerdem, dass einige Immobilienbetreiber aufgrund der geringer als erwarteten Nachfrage „Investitionen in WM-spezifische Werbeaktionen, Markenpartnerschaften und vorübergehende Renovierungsmaßnahmen angesichts der Unsicherheit vorerst zurückstellen“.

