Mit zurückhaltender Zuversicht und ohne Überraschungsgefühle haben die Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels auf die Nominierung des deutschen Kaders für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) reagiert. „Die Truppe sieht ganz gut aus“, meinte Müller bei MagentaTV, und Hummels schloss sogar einen Titeltriumph nicht aus: „Der Kader ist das, was er die letzten Jahre war. Gut, aber kein Topfavorit. Aber gut genug, um es trotzdem schaffen zu können.“
Die Rückkehr ihres früheren Teamkollegen Manuel Neuer ins Tor der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann erstaunte Müller ebenso wenig wie Hummels. „Da ist schon seit ein paar Tagen klar gewesen, dass Manu zurückkommt“, meinte Müller zur „am meisten diskutierten Personalie“. Auch für Hummels, der 2014 mit Müller und Neuer zum deutschen Weltmeister-Team gehört hatte, „war die Erwartungshaltung in den letzten ein, zwei Wochen so, dass er dabei sein wird“.
Deutschland will bei der WM überzeugen
Der Ex-Profi begründete seine leisen Hoffnungen auf den fünften Stern für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes mit der bekannten Steigerungsfähigkeit von Nagelsmanns Team: Im Aufgebot gebe es „ein paar Baustellen, die eine Mannschaft nun einmal hat. Wenn man die eingefangen kriegt, hat man auch die Chancen, ein richtig gutes Turnier zu spielen“.
Die Vorbereitung auf dieses Turnier beginnt in Kürze, die deutsche Mannschaft hat sich einiges vorgenommen und will überzeugen. Bundestrainer Nagelsmann hat rund um das Turnier auch die Gelegenheit, die Kritiker zu überzeugen und verstummen zu lassen, auch was die Zukunft angeht.

