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90PLUS » Umweltexperten: WM 2026 hinterlässt „größten CO2-Fußabdruck“
WM 2026

Umweltexperten: WM 2026 hinterlässt „größten CO2-Fußabdruck“

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22.05.26, 08:44
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Die bevorstehende Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada wird nicht nur die größte und finanziell lukrativste – sie wird laut Umweltexperten zugleich einen Rekord als das umweltschädlichste Sportereignis der Geschichte aufstellen. Das Turnier wird erstmals mit 48 Mannschaften und in drei verschiedenen Ländern ausgetragen.

„Anders als bei den Olympischen Spielen, wo der CO2-Fußabdruck bei den letzten Austragungen tendenziell gesunken ist, verhält es sich bei der FIFA-Männer-Weltmeisterschaft genau umgekehrt“, erklärte David Gogishvili, Geograf an der Universität Lausanne (Unil), gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Forschungsergebnisse der Unil zeigen, dass die WM „den größten CO2-Fußabdruck in der Geschichte des internationalen Sports“ hinterlassen wird.

Umweltexperten schlagen vor der WM Alarm

Die Berechnungen der Unil zu den verursachten CO2-Emissionen reichen von fünf bis neun Millionen Tonnen – im Vergleich zu „rund 1,75 Millionen Tonnen“ bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris, so Gogishvili weiter. Diese Zahl übertrifft bei Weitem die geschätzten 2,17 Millionen Tonnen CO2, die 2018 in Russland anfielen sowie die 3,17 Millionen Tonnen aus dem Jahr 2022 in Katar. Letzteres war ein äußerst kompaktes Turnier, das wegen seiner kurzfristig errichteten, überdimensionierten und klimatisierten Stadien in der Kritik stand.

Das Hauptproblem der bevorstehenden WM liegt in den enormen Entfernungen zwischen den einzelnen Stadien. Die Distanz zwischen Miami und Vancouver etwa beträgt mehr als 4.500 Kilometer. Vor allem der Flugverkehr – genutzt von Mannschaften, Offiziellen, Medienvertretern und insbesondere den „mehr als fünf Millionen Fans“, die die FIFA anpeilt – stellt die größte Quelle für CO2-Emissionen dar.

„Ein einziges Spiel in der Endrunde der Männer-Weltmeisterschaft verursacht zwischen 44.000 und 72.000 Tonnen CO2“, so die Verfasser des Berichts von der in Großbritannien ansässigen Organisation „Scientists for Global Responsibility“. Dies entspreche – so ihre Berechnungen – den Emissionen von 31.500 bis 51.500 britischen Autos innerhalb eines ganzen Jahres.

Die Weltmeisterschaft 2030 wird sich über sechs Länder und drei Kontinente erstrecken. Sie beginnt mit drei Auftaktspielen in Argentinien, Uruguay und Paraguay, bevor sie für die verbleibenden 101 Spiele zu den Gastgebern Marokko, Spanien und Portugal wechselt.

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