Julian Brandt steht vor einem Wechsel in die Premier League. Der 30-jährige Spielmacher, der Borussia Dortmund nach sieben Jahren als ablösefreier Spieler verlassen hat, ist der heißeste Kandidat bei Leeds United – und Trainer Daniel Farke legt sich persönlich ins Zeug, um den Deal zu finalisieren.
Wie mehrere englische Medien übereinstimmend berichten, haben die Whites dem Deutschen bereits einen Dreijahresvertrag bis 2029 angeboten. Leeds-Coach Farke, der Brandt noch aus der Bundesliga kennt, empfing den Offensivspieler persönlich im Trainingszentrum in Thorp Arch. Laut GiveMeSport und Football Insider gelten die Engländer derzeit als klare Favoriten auf eine Verpflichtung.
Farkes Handschlag-Offensive
Die persönliche Beziehung zwischen Farke und Brandt ist ein entscheidender Faktor in dieser Transferposse. Der Trainer, der sich im englischen Fußball durch seinen Aufstieg mit Leeds einen Namen gemacht hat, kennt die Qualitäten des Deutsch-Nationalisten aus seinen Jahren in der Bundesliga bestens. Mehrere Quellen bestätigen gegenüber TeamTalk, dass der Deal „erledigt werden wird“ – es sei nur eine Frage der Zeit.
Der Vater und Berater des Spielers, Jürgen Brandt, soll bereits das Trainingszentrum in Leeds besucht haben – ein klares Signal, dass die Verhandlungen weit fortgeschritten sind.
Konkurrenz aus Amsterdam, Madrid und Rom
Leeds ist allerdings nicht allein im Rennen. Ajax Amsterdam, Atlético Madrid und AS Roma sollen ebenfalls Interesse an einer Verpflichtung des 48-maligen deutschen Nationalspielers angemeldet haben. Brandt lässt sich Zeit – und genießt offenbar die ungewohnte Situation, als Freier Agent von mehreren Topklubs umworben zu werden.
Die Geduld in Leeds hält sich in Grenzen: Nach dem Aufstieg in die Premier League wollen die Yorkshire-Fans endlich einen Marquee-Transfer sehen – und Brandt wäre exakt das. Ein vielseitiger, erfahrener Spielmacher mit 13 Bundesliga-Saisons im Gepäck, der ablösefrei zu haben ist.
Brandts BVB-Ära: Sieben starke Jahre
Julian Brandt wechselte im Sommer 2019 von Bayer Leverkusen nach Dortmund und avancierte dort zu einem der Schlüsselspieler im offensiven Mittelfeld. In der abgelaufenen Saison erzielte er in 41 Pflichtspielen 11 Tore und lieferte vier Vorlagen. Sein auslaufender Vertrag beim BVB wurde nicht verlängert – laut Berichten schon früh eine gemeinsame Entscheidung beider Seiten.
Mit 30 Jahren steht Brandt an einem Scheideweg seiner Karriere: In der Bundesliga hat er so gut wie alles gesehen. Ob er sich auf das englische Abenteuer einlässt, dürfte sich in den nächsten Tagen entscheiden. Leeds wartet – und zittert.

