DFL verzeichnet erheblichen Umsatzrückgang für die Bundesliga

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News | Die Corona-Pandemie sorgt in der Bundesliga für einen erheblichen Umsatzrückgang. Das geht aus dem von der DFL veröffentlichten Wirtschaftsreport hervor.

DFL Wirtschaftsreport: Bundesliga mit Umsatzrückgang

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ihren Wirtschaftsreport 2021 veröffentlicht. Dieser zeigt die großen Auswirkungen der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Geisterspielen auf. In der Saison 2019/20 gab es einen erheblichen Umsatzrückgang um etwa 5,4 Prozent. Insgesamt wurden laut der DFL in der Bundesliga 3,8 Milliarden Euro erlöst. In der 2. Bundesliga waren es 726 Millionen Euro, die etwa 7,2 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen. In Summe sind es 5,7 Prozent Umsatzrückgang in den beiden höchsten deutschen Spielklassen. 

Allein in der Bundesliga haben die Geisterspiele für einen Rückgang des Ticketabsatzes in Höhe von 30 Prozent gesorgt. Dadurch gingen 363,5 Millionen Euro an Einnahmen verloren. Erst ab dem 26. Spieltag wurden die Partien vor leeren Rängen ausgetragen. 

DFL: Seifert fordert diszipliniertes Handeln

Der Profifußball hat in Deutschland weitreichende wirtschaftliche Bedeutung. Laut des Reports waren direkt oder indirekt rund um die beiden Ligen 52.786 Personen beschäftigt. Die 36 Klubs haben 1,4 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben gezahlt. 

Christian Seifert (51), Sprecher des DFL-Präsidiums, betonte in dem Report die gute Basis der Profiklubs. „Bundesliga und 2. Bundesliga haben in den vergangenen 20 Jahren eine ökonomische Basis gebildet, auf der beide Ligen ihre künftige Entwicklung aufbauen können“, so der 51-Jährige, der aber auch weiterhin mahnt: „Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber für alle Clubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich.“ 

Für die Saison 2020/21 werden von der DFL noch stärkere Auswirkungen der Corona-Krise prognostiziert. Allein die fehlenden Fans in den Stadien werden sich finanziell bemerkbar machen. RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (45) geht derweil davon aus, dass die Stadien in der kommenden Saison zumindest zu 30 Prozent ausgelastet werden könnten.

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Foto: Imago

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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