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90PLUS » Köln-Boss mit Klartext zu El Mala: „Wären ja bescheuert…“
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Köln-Boss mit Klartext zu El Mala: „Wären ja bescheuert…“

Cedric Greh
16.04.26, 23:23
Cedric Greh
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Zuletzt wurde Shooting-Star Said El Mala vom 1. FC Köln immer wieder konkret mit einem Sommerwechsel in Verbindung gebracht. Vor allem Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion soll gute Chancen auf eine Verpflichtung haben. Laut Effzeh-Präsident Jörn Stobbe ist ein Abgang El Malas allerdings alles andere als beschlossene Sache.

„Wir wären ja schön bescheuert, einen so tollen Spieler einfach frühzeitig gehen zu lassen.“ Stobbe spielt im Podcast L’Immo dabei auf die Vertragslaufzeit des 19-jährigen Durchstarters an. El Mala ist bis ins Jahr 2030 an die Domstädter gebunden, es müsste schon ein Angebot kommen, das in Köln nicht abgelehnt werden kann.

Argumente für einen El-Mala-Verbleib sieht Stobbe vor allem in der für den Offensivmann individuell druckbefreiten sportlichen Situation. „Natürlich können wir ihm ein Umfeld bieten, in dem er sich wunderbar entwickeln kann.“ Beim Effzeh sticht El Mala heraus, kann zu einem Führungsspieler heranreifen. In Köln erkennt man laut Stobbe seinen Wert an – auch finanziell.

Verlässt El Mala Köln, nur um dann wiederzukommen?

„Er ist ein ganz junger Spieler, hochtalentiert. Natürlich werden wir ihm ein Angebot machen mit unserem Umfeld, nicht nur finanziell – aber auch finanziell. “ Spielt Stobbe auf eine mögliche Gehaltsanpassung ab Sommer an? Möglich wäre es. Für den Fall, dass mit dem Flügelstürmer aber keine Einigung erzielt werden kann, könnte eine Alternativlösung alle Parteien zufriedenstellen.

Said El Mala
Foto: Getty Images

Berichten des Express zufolge steht in der El-Mala-Causa ein Verkauf mit direkt angeschlossener Rückleihe im Raum. Konkret bedeutet das, dass Köln El Mala für eine saftige Ablösesumme beispielsweise an Brighton verkaufen könnte, die Seagulls ihre Neuverpflichtung aber erst 2027 auf der Insel begrüßen würden. El Mala würde in der Saison 2026/27 weiter im Effzeh-Trikot spielen, nur eben mit dem Wissen ab Sommer 2027 Hellblau und Weiß zu tragen, statt wie gewohnt in Rot und Weiß aufzulaufen.

Der Spieler selbst möchte sich von möglichen Wechselszenarien aktuell fernhalten. Mit den Domstädtern steckt der U21-Nationalspieler mitten im Abstiegskampf der Bundesliga, am Freitag geht es zum FC St. Pauli. Es braucht einen fokussierten Said El Mala im Endspurt um den Klassenerhalt.

THEMEN1. FC KölnBrighton and Hove AlbionSaid El Mala
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