Niklas Süle | Berater Struth: „Der neue Klub steht bereits fest“

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News | Niklas Süle wird den FC Bayern München am Ende der Saison verlassen. Sein Berater Volker Struth offenbarte nun, dass der neue Klub des Verteidiger bereits feststehe und erklärte, wieso Süle sich für einen Abschied aus München entschieden habe.

Niklas Süle zum BVB? „Mal sehen“

Niklas Süle (26) wird den FC Bayern München nach der laufenden Saison ablösefrei verlassen. Dies steht schon seit einigen Wochen fest, da die Verhandlungen zwischen dem Klub und Spieler über ein Vertragsverlängerung zu keinem Ergebnis fanden. Volker Struth, der Berater von Süle, äußerte sich nun bei „Sport 1“ zur Situation seines Klienten. „Der neue Klub steht bereits fest. Niklas [Süle] hat eine Entscheidung getroffen und ich wäre überrascht, wenn er seine Meinung ändern würde“, sagte Struth. Daraufhin wurde er nach den Gerüchten um einen Wechsel zum BVB gefragt. Struth grinste und entgegnete lediglich: „Mal sehen.“

Die Situation um Süle hat in den letzten Tagen beim FC Bayern für ein wenig Missmut gesorgt. Karl-Heinz Rummenigge (66) überraschte mit mit einer Aussage. Er befand, dass Süle sich bei den Bayern sowieso nie durchgesetzt habe und der Abgang deswegen zu verkraften sei. Dieser Aussage Widersprach Kapitän Manuel Neuer (35). „Ich denke, dass man heute sagen kann, dass er sich hier durchgesetzt und klasse Leistungen gezeigt hat“, sagte Neuer und erklärte sein Bedauern: „Wir arbeiten jeden Tag zusammen. Wenn man so lange miteinander spielt, ist es natürlich schade, wenn so ein Eckpfeiler wegfällt.“

„Wertschätzung hat nicht nur etwas mit Finanzen zu tun“

Sportdirektor Oliver Kahn (52) äußerte sich gestern gegenüber „Sky“ zur Personalie Süle und benannte unterschiedliche finanzielle Vorstellungen als den Hauptgrund. „Es geht natürlich auch immer ums Geld. Da haben wir ganz bestimmte Grenzen, ganz bestimmte Limits, über die wir nicht hinweggehen wollen. Wir haben nicht nur Verantwortung für den sportlichen Bereich, aber eben auch für den wirtschaftlichen“, sagte Kahn. Präsident Herbert Hainer (67) äußerte sich gegenüber „Bild TV ähnlich: „Niklas Süle ist seit fünf Jahren bei uns, er ist ein sehr guter Spieler. Wir haben ihm ein gutes Angebot gemacht, er hat sich anders entschieden.“

Auch dazu nahm Süles Berater Volker Struth bei „Sport1″ Stellung. Geld sei nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen. „Die Bayern waren damit einverstanden, dass Niklas [Süle] da war, aber auch damit, wenn er geht. Niklas [Süle] verlässt den FC Bayern, weil er sich nicht genug wertgeschätzt fühlt. Wertschätzung hat für Niklas [Süle] nicht nur etwas mit Finanzen zu tun. Sie hat ganz andere Gründe“, sagte Struth.

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