Selten kam es vor, dass Uli Hoeneß in den letzten Jahren hochzufrieden mit der Situation beim FC Bayern war. Mal Max Eberl, mal Hasan Salihamidzic, mal Thomas Tuchel: Irgendwer stand immer in der Schusslinie des Ehrenpräsidenten.
Umso überraschender, dass Hoeneß dieser Tage alles andere als unzufrieden wirkt. Im Gegenteil, der Bayern-Patron kommt aus dem Schwärmen kaum mehr heraus.
Insbesondere Vincent Kompany, der Trainer des Rekordmeisters, hat es ihm angetan. Bei ihm hatte Hoeneß, wie er zuletzt betonte, schon während des ersten Gesprächs ein gutes Gefühl. Und das hat sich bis dato auf jeden Fall bewahrheitet.
Hoeneß lobt Komapny erneut
Besonders einverstanden ist Hoeneß mit der Art und Weise, wie Bayern Fußball spielt, also sehr offensiv. Das ist das Markenzeichen unter dem belgischen Coach und diese Philosophie wird auch konsequent auf den Platz gebracht.

„Man muss Vincent Kompany dafür bewundern, dass er sein Team in Paris so offensiv spielen lässt – das war unglaublich. Ein Wendepunkt war die unglückliche Hand-Aktion mit Elfmeter kurz vor der Halbzeit. So etwas ist brutal – man geht mit einem negativen Gefühl in die Kabine, während der Gegner motiviert zurückkommt“, analysierte Hoeneß im Gespräch mit DAZN das Spiel in Paris und zeigte sich beeindruckt.
Zudem lobte Hoeneß die Moral der Mannschaft. „Aber die Art, wie das Team reagiert hat – wie es das schon so oft zuvor getan hat, zum Beispiel in Freiburg, in Mainz oder sogar in gewissem Maße kürzlich gegen Heidenheim –, die Art, wie sie zurückgekommen sind, weitergespielt und nicht aufgegeben haben, das ist wirklich phänomenal“, so der Ehrenpräsident.

