Schalke | Schröder: „Bei uns darf es keinen Stillstand geben“

Rouven Schröder vor dem Heimspiel des FC Schalke 04 gegen Fortuna Düsseldorf.
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News | Rouven Schröder musste während der Transferperiode beim FC Schalke 04 Schwerstarbeit verrichten. Darüber sprach er in einem Interview – genauso wie über das Vorgehen bei Sergi Enrich.

Schalke-Sportchef Schröder: „Müssen am Limit arbeiten, um oben mitzuspielen“

Rouven Schröder (45) übernahm am 01. Juni das schwierige Amt des Sportdirektors beim FC Schalke 04. Seitdem verkündeten die Königsblauen 45 Bewegungen im Kader. Nicht zustande kam dagegen der Transfer des vorbestraften Sergi Enrich (31). Über den merkwürdig anmutenden Ablauf sprach Schröder im Sky-Interview: „Wir haben unsere Überlegungen gemacht, den Kader zu verbreitern, zu ergänzen und zu verstärken. Die Wahl fiel auf ihn. Es war klar, dass wir ihn testen wollten.“ Die Vorgeschichte des Angreifers sei bekannt gewesen. Denn grundsätzlich prüfe der Bundesliga-Absteiger „alles bis zur Unterschrift. Dann haben wir uns dagegen entschieden.“

 

Die Verpflichtung eines vertragslosen Spielers schloss Schröder nicht aus. Es müsse allerdings passen. Die Verantwortlichen „haben ein großes Vertrauen in den Kader.“ Dabei lobte der Sportchef die Variabilität der Akteure, die auch von Nöten sein wird, da Schalke in der Breite mit Problemen zu kämpfen hat. Dies sei ihm bewusst, aber der Klub dürfe das Budget „nicht aus den Augen verlieren.“ Darüber hinaus gehe er von Fortschritten einzelner Spieler aus: „Die Jungs werden sich nach vorne entwickeln. Auch Danny Latza kehrt bald zurück. Da sind wir auch sehr froh drüber.“

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Gedanklich beschäftigt sich Schröder schon mit der kommenden Transferphase, da es auf Schalke keinen Stillstand geben werde. Mit der Arbeit im Sommer sei er zufrieden: „Großes Kompliment an das Team, den Vorstand und den Aufsichtsrat. Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert. Wir sind ständig unter Strom gewesen.“ Im Endeffekt könne der Aufstiegsaspirant sagen „eine gewisse Phase überbrückt“ zu haben.

In die Saison startete der neuformierte FC Schalke 04 durchwachsen. Sieben Punkte aus fünf Partien sprangen heraus. Zuletzt gab es einen 3:1-Heimerfolg über Düsseldorf. Mit dem Auftritt beim Zweitplatzierten SC Paderborn wartet direkt die nächste komplizierte Aufgabe, weshalb Schröder nochmals betonte: „Wir müssen am Limit arbeiten, um oben mitzuspielen.“

(Photo: Imago)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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