Wolfsburg-Geschäftsführer Jörg Schmadtke kritisiert “unredliches” Verhalten des VfB Stuttgart

30. Dezember 2022 | News | BY Steven Busch

News | Scheitert der Winter-Wechsel von Josuha Guilavogui vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart an der Kommunikationsstrategie der Schwaben? Deren Art und Weise beklagt Wölfe-Geschäftsführer Jörg Schmadtke vehement.

Jörg Schmadtke: “Dieses Gequatsche gehört sich nicht”

Der VfB Stuttgart möchte den erfahrenen defensiven Mittelfeldakteur Josuha Guilavogui, dessen Vertrag beim VfL Wolfsburg im kommenden Sommer ausläuft, gerne verpflichten. Ein auf den ersten Blick scheinbar unkomplizierten Deal, da der 32-Jährige sportlich nicht mehr die erste Geige in der Autostadt spielt. Allerdings ist diese Annahme weit gefehlt, denn Wölfe-Geschäftsführer Jörg Schmadtke echauffierte sich gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung über die Kommunikationsstrategie des Bundesliga-Konkurrenten. Die Aussagen des 58-Jährigen im Wortlaut:

Dieses Gequatsche über einen Spieler von uns und ihn mit einem Preisschild ins Schaufenster zu stellen, gehört sich nicht. Wenn der VfB Stuttgart an einem Spieler des VfL interessiert ist, dann soll er mit uns reden. Alles andere ist unredlich. Dieses Gehampel geht mir ziemlich auf den Zeiger. Das haben wir auch beim VfB hinterlegt.



Aufgrund Schmadtkes Sichtweise steht ein Transfer Guilavoguis in den Sternen. Der siebenfache Nationalspieler Frankreichs, seit 2016 beim VfL Wolfsburg tätig, würde derweil gerne ins Schwabenland wechseln. Das letzte Wort ist in dieser Angelegenheit sicher noch nicht gesprochen.

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(Photo by RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images)

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik schwand.


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