Wolfsburg-Geschäftsführer Jörg Schmadtke kritisiert „unredliches“ Verhalten des VfB Stuttgart

News

News | Scheitert der Winter-Wechsel von Josuha Guilavogui vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart an der Kommunikationsstrategie der Schwaben? Deren Art und Weise beklagt Wölfe-Geschäftsführer Jörg Schmadtke vehement.

Jörg Schmadtke: „Dieses Gequatsche gehört sich nicht“

Der VfB Stuttgart möchte den erfahrenen defensiven Mittelfeldakteur Josuha Guilavogui, dessen Vertrag beim VfL Wolfsburg im kommenden Sommer ausläuft, gerne verpflichten. Ein auf den ersten Blick scheinbar unkomplizierten Deal, da der 32-Jährige sportlich nicht mehr die erste Geige in der Autostadt spielt. Allerdings ist diese Annahme weit gefehlt, denn Wölfe-Geschäftsführer Jörg Schmadtke echauffierte sich gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung über die Kommunikationsstrategie des Bundesliga-Konkurrenten. Die Aussagen des 58-Jährigen im Wortlaut:

Dieses Gequatsche über einen Spieler von uns und ihn mit einem Preisschild ins Schaufenster zu stellen, gehört sich nicht. Wenn der VfB Stuttgart an einem Spieler des VfL interessiert ist, dann soll er mit uns reden. Alles andere ist unredlich. Dieses Gehampel geht mir ziemlich auf den Zeiger. Das haben wir auch beim VfB hinterlegt.



Aufgrund Schmadtkes Sichtweise steht ein Transfer Guilavoguis in den Sternen. Der siebenfache Nationalspieler Frankreichs, seit 2016 beim VfL Wolfsburg tätig, würde derweil gerne ins Schwabenland wechseln. Das letzte Wort ist in dieser Angelegenheit sicher noch nicht gesprochen.

Mehr News und Stories rund um die deutsche Bundesliga

(Photo by RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images)

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik musste leiden. Wenn sein persönlicher Traum von der professionellen Fußballkarriere schon platzen musste, entschied er sich dem Sport aus journalistisch-kritischer Perspektive erhalten zu bleiben.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ähnliche Artikel

Orban wird Stammzellenspender – Einsatz gegen Union fraglich

Orban wird Stammzellenspender – Einsatz gegen Union fraglich

7. Februar 2023

News | Kapitän Willi Orban von RB Leipzig wird zum Stammzellenspender. Sein Einsatz im Bundesliga-Spitzenspiel ist daher fraglich. Orban: Einsatz gegen Union ist fraglich Willi Orban (30), der bereits seit 2017 in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registriert ist, erhält seit Samstag Spritzen für den Eingriff, der am Mittwoch stattfinden soll. Dafür verzichtet der 30-Jährige derzeit […]

Hainer reagiert auf Neuer-Interview und schließt Vertragsauflösung aus

Hainer reagiert auf Neuer-Interview und schließt Vertragsauflösung aus

6. Februar 2023

News | Die Aussagen, die Manuel Neuer in einem Interview unter anderem mit The Athletic getätigt hat, schlagen weiter hohe Wellen. Nun äußert sich auch Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern. Hainer über Neuer: „Werden uns mit ihm zusammen setzen“ Bayern Münchens Präsident Herbert Hainer hat nach den explosiven Interviews von Kapitän Manuel Neuer eine […]

TSG Hoffenheim: Hasenhüttl offenbar heißer Kandidat auf Breitenreiter-Nachfolge!

TSG Hoffenheim: Hasenhüttl offenbar heißer Kandidat auf Breitenreiter-Nachfolge!

6. Februar 2023

News | Nach der Entlassung von Trainer Andre Breitenreiter sucht die TSG Hoffenheim einen neuen Trainer. Jetzt taucht ein neuer Name auf: Ralph Hasenhüttl! Hasenhüttl Kandidat bei der TSG Hoffenheim Am Montag trennte sich die TSG Hoffenheim nach der jüngsten Negativserie von Trainer Andre Breitenreiter (49). Die Gerüchteküche brodelt, was die Nachfolge des erst am […]