Stuttgart | Mislintat über Transfers: „Vorgriffe auf kommenden Sommer gemacht“

Sven Mislintat vor dem Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg.
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News | Der VfB Stuttgart schlug kurz vor Schließung des Transferfensters gleich doppelt zu. Sportdirektor Sven Mislintat sprach nun über den Anlauf.

Mislintat: „Der Transfersommer war noch komplizierter als der letzte“

Der VfB Stuttgart verlor coronabedingt bislang rund 50 Millionen Euro. Daher musste er ein deutliches Plus auf dem Transfermarkt erwirtschaften, wie Sportdirektor Sven Mislintat (48) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (via Transfermarkt.de) erklärte: „Wir wollten einen Transferüberschuss von circa 25 Millionen Euro erzielen und dabei möglichst wenig oder keine Qualität im Kader verlieren. Das war schon anspruchsvoll. Aber obwohl wir mit vielen Widerständen zu kämpfen hatten, haben wir es gut hinbekommen.“ Der Bundesligist verkaufte mit Gregor Kobel (23, für 15 Millionen Euro nach Dortmund) und Nicolás González (23, für 23,5 Millionen Euro zu Florenz) zwei Leistungsträger der vorangegangenen Spielzeit.

 

Dafür kamen Torhüter Florian Müller (23) und der frühzeitig einen Schlüsselbruch erleidende Chris Führich (23). „Eigentlich war unser Job ja schon recht früh erledigt, aber diese Aneinanderreihung von Verletzungen hat es nochmal kompliziert gemacht“, so Mislintat. So fällt Torjäger Sasa Kalajdzic (24) langfristig aus. Daraufhin reagierte der VfB. Zunächst lieh er Omar Marmoush (22), der in der 2. Bundesliga herausragte. Zudem verpflichtete er Angreifer Wahrt Faghir (18) von Velje BK für 4,5 Millionen Euro. Damit sei der Kader gut aufgestellt. „Ich erwarte sogar richtig heiße Kämpfe, wenn die verletzten Spieler nach und nach zurückkehren“, so Mislintat. Denn der VfB Stuttgart habe auch „ein paar Vorgriffe auf den kommenden Sommer“ gemacht.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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