VfB-Trainer Matarazzo: „Wir haben die Grenzen aufgezeigt bekommen“

Pellegrino Matarazzo begeht den Weg zur Trainerbank im Heimspiel des VfB Stuttgart gegen Greuther Fürth.
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News | Der VfB Stuttgart hatte RB Leipzig nur wenig entgegenzusetzen und unterlag deutlich. Coach Pellegrino Matarazzo beschönigte die Vorstellung seiner Auswahl keineswegs.

Matarazzo: „Sind auf den Boden der Tatsachen gekommen“

Der VfB Stuttgart startete mit einem 5:1-Heimerfolg über Fürth brillant in die neue Saison. Doch daran konnte er bei RB Leipzig nicht anknüpfen. Am Ende stand eine klare 0:4-Niederlage zu Buche. Trainer Pellegrino Matarazzo (43) stand schon wenige Minuten infolge Beendigung der Partie Rede und Antwort. Den Leistungsunterschied erkannte er direkt an: „Wir haben heute unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Leipzig war die bessere Mannschaft in allen Belangen.“ Besonders ärgerte er sich über den Treffer zum 0:2, der nur 16 Sekunden nach Beginn der zweiten Spielhälfte fiel: „Schade war das Gegentor kurz nach der Halbzeit. Zuvor hatten wir uns stabilisiert. Danach kommen noch zwei vermeidbare Gegentore hinzu.“

 

Als Grund für die Pleite sah er unter anderem die Fähigkeiten des Kontrahenten:„Wir haben so einen Gegner von der Qualität in der Vorbereitung noch nicht gesehen, Haben die Qualität, Spielstärke und das Tempo noch nicht gespürt.“ Immerhin sei man jetzt „auf dem Boden der Tatsachen angekommen.“ Der ein oder andere Spieler habe gedacht, dass es einfacher gehe.

Keine detaillierte Aussage gab es von Matarazzo zu Sasa Kalajdzic (24)  der frisch genesen von einer Corona-Infektion eingewechselt wurde und sich in der Schlussphase die Schulter auskugelte. „Ich kann jetzt keine Diagnose geben, aber das ist natürlich ganz kacke für uns“, so der Übungsleiter. Dennoch könne seine Mannschaft mit dem Rückschlag umgehen. Denn sie kämpfe immer gegen Widerstände. „Wir werden aufstehen und neue Energie auf dem Platz bringen“, betonte Matarazzo. Am dritten Spieltag empfängt der VfB Stuttgart den SC Freiburg.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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